WALDLICHTUNG – eine Traumgeschichte

Waldlichtung – eine Traumgeschichte

Der Traum
… und die Übersetzung dazu


Irgendwo auf einer Schotterstrasse halte ich an, steige aus dem Auto, und laufe in den Wald. Ich möchte für Mama einen kleinen Strauss Wiesenblumen pflücken und Heidelbeeren sammeln. Es hat noch nicht so viele Reife, und doch will ich das Säcklein voll machen. 

Auf meiner Suche nach mehr, bewege ich mich immer weiter und weiter von meinem Auto weg.  Irgendwann hören das hohe Gras und die Blätterstauden plötzlich auf, und ich betrete eine mit Tannennadeln bedeckte kleine Waldlichtung. 

Da liegen vereinzelt reife Heidelbeeren einfach so auf dem Boden, als wollten sie mich führen und mir den Weg weisen. Schritt für Schritt gehe ich weiter und nehme jedes Einzelne sorgfältig auf. Plötzlich erkenne ich, dass der Waldboden eine runde Fläche ist, umrahmt von hohen Tannen. Es sieht aus wie ein grosser Kreis in welchem sich ein weiterer, engerer Kreis befindet. 

Noch während ich in diesen eintrete spüre ich eine unglaubliche Kraft. Mit leicht ausgebreiteten Armen und Blick in den klaren Sternenhimmel richte ich mich aus, wie im yogischen Tadasana, und empfange, direkt vom Firmament. 

Diese Kraft zu spüren, voll und ganz in meiner Mitte zu sein, berührt mich zutiefst und macht mich unendlich demütig und sprachlos.

Ich habe ein Ziel und das ist mir wichtig, egal wie lange ich dafür brauche – ich bleibe dran. Dafür bewege ich mich auch raus aus meiner Komfortzone (Auto) und begebe mich auf unwegsames Gelände (hohes Gras und Stauden). Ich suche die richtigen und passenden Momente/Gelegenheiten/Menschen (reife Beeren), um vorwärts zu kommen.

Mein Alltag darf also ruhig spürbar leichter und heller werden (Waldlichtung) und ich darf mich vertrauensvoll leiten lassen (vereinzelte, wegweisende Beeren am Boden). Achtsam den Tag pflücken ist die Devise. Carpe diem. Nur so komme ich meiner Mitte (Kreis) und somit mir selber und meinem Ziel immer näher und näher. Indem ich mich  wortwörtlich zentriere. 

Wenn ich ganz bei mir bin, voll und ganz ich bin, mich einmitte, dann bin ich in meiner ganzen Kraft! 

Dieser Traum, verbunden mit all den extrem intensiven Gefühlen begleitet mich durch den ganzen Tag und bestimmt noch lange darüber hinaus. Er zeigt mir, dass in mir und durch mich alles möglich ist. Ich bin Energie, ich bin Kraft, ich bin Eins mit dem Göttlichen, Eins mit dem Universum!

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