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WACHSTUMSPOTENTIAL – eine Handgeschichte

Wachstumspotential

Wachstumspotential

Kennst du dein Wachstumspotential? Oder eher nur die dunkle, ungemütliche Schattenseite? Wie gehst du mir ihr um? Macht sie dir Angst? Weichst du ihr aus? Ignorierst du sie? Oder nutzt du das grosse Wachstumspotential, das sich darin verbirgt? Denn im Schatten können wir auch Kraft sammeln, auftanken, uns erholen und wieder regenerieren. 

Wir tragen beides in uns, das Dunkle genauso wie das Helle. Schatten und Licht sind wie zwei sich ergänzende Gegenpole. Es ist wie Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Sommer und Winter, schlafen und wach sein, Frau und Mann, Süden und Norden, schwarz und weiss, grün und rot, ja und nein, plus und minus. Die Liste könnte endlos weitergespannt werden.

Was jedoch auf den ersten Blick als Gegensatz erscheint, erweist sich schliesslich als ausgleichende Kraft. Das paradoxe Prinzip – wie wir es in der Handanalyse nennen. Wir können es als unseren Feind betrachten, dagegen ankämpfen, es ausschliessen, oder uns in es hinein geben und dadurch erst in unsere innere Balance und Energie kommen. 

Die Schattenseite in uns zeigt sich auch in unseren Fingerabdrücken, da nämlich als unsere Lebenslektion. Jeder einzelne von uns ist herausgefordert, genau da hin zu schauen. Dort Licht hinein zu bringen wo es noch dunkel ist, wo noch Unklarheit herrscht, wo wir uns noch nicht trauen, um dann daran zu wachsen. 

So wie es auch die Pflanze macht, wenn sie im Herbst all ihre Energien in die Zwiebel zurückzieht, im dunklen Erdinneren ruht und wartet, um im Jahr darauf dann wieder voller Saft und Kraft hinaus ins Licht zu wachsen. Nämlich ins Helle, Fröhliche, Lichtbringende. Ein immer währender Zyklus mit enormem Wachstumspotential!

Sehr oft verstecken wir uns aber auch im Schatten – weil es manchmal auch bequem ist. Den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Es kümmert sich dann ja jemand anders um uns, oder um diese eine Sache. Wir geben unserer Verantwortung ab. Und warum? Weil wir uns vor unserem eigenen Licht fürchten!

Willst du dein Wachstumspotential mal aus einer anderen Perspektive betrachten? Dann komm zu mir in eine Handanalyse.

MUSTER – eine Handgeschichte

Muster

Muster

Ein Muster ist nicht nur etwas, das sich wiederholt, sich fortlaufend von Neuem zeigt wie zum Beispiel im Verhalten von Menschen, in der Natur, in Stoffen oder Bildern. Manchmal ist es auch einfach eine Spur, eine Zeichnung, die hinterlassen wird. Etwas ganz Einzigartiges, Individuelles, das es so in dieser Form nur einmal gibt. Etwas, das uns erlaubt, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

In der Handanalyse werde ich oft gefragt, was denn in der Zukunft noch alles passiere, wann sie ihren Traummann treffen, oder wie viele Kinder sie einmal haben werde. Da muss ich sie dann jeweils enttäuschen, denn genau das kann ich eben nicht in den Händen sehen. Es sind die individuellen Muster, gewisse Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften, auf denen meine Aussagen beruhen. 

Was ich sagen kann ist, dass wenn jemand so weiter macht wie bis dato, sich im selben Muster bewegt und sich nicht verändert, man annehmen kann, dass eventuell Dies oder Jenes so oder anders geschehen könnte. Doch zum Glück verändert sich der Mensch im Verlaufe der Zeit, und auf Grund dessen auch die Linien in seiner Hand.

Die Hauptarbeit während meinem Volontär-Einsatz diesen Winter war, die Fotos, die wir von den gesichteten Schildkröten gemacht hatten, mit bereits bestehenden Bildern in der Datenbank zu vergleichen, um somit eine bereits eingelesene von einer Neusichtung zu unterscheiden. Der wichtigste Anhaltspunkt dafür war das Muster, also die Zeichnung im Gesicht der Schildkröte.

Es hat mich stark an die Muster in Händen und Fingerabdrücken erinnert. Was ich dann natürlich auch unserem Forschungsteam erzählte. Der Projektleiter wollte als Erster wissen, was für ein Muster er in seinen Händen habe. Zum Glück habe ich immer meine Lupe dabei, um mir solche Begegnungen nicht entgehen zu lassen, denn ich staune immer wieder, wie exakt die Sprache der Hände ist. 

Natürlich hätte er jetzt sagen können, dass ich ja gewusst habe, was er hier macht. Doch ich konnte ihm genau erklären, worauf meine Aussage beruht. Nämlich, dass er ein innovativ führender Pionier und Mentor im Dienste der Gemeinschaft sei, spezialisiert im Wissen um die Natur. Da war er schon sehr beeindruckt und auch sichtlich berührt. 

LIEBE – eine Handgeschichte

Liebe

Liebe

Für die Schule der Liebe braucht es mindestens 6 sogenannte Schlaufen. Eine der 4 Grundglyphen in den Fingerabdrücken. Diese zeigen dann in der Hand des Eigners dessen Grundenergie. Ja, ich weiss, es wäre schön wenn es bei allen Menschen die Liebe wäre. Aber eben. Liebe offen gelebt will erst einmal gelernt werden. 

Manch eine Person hat nämlich eher die Tendenz sich zurückzuziehen, aus Angst verletzt zu werden, auch einfach um sich zu schützen. Meist mit gutem Grund. So fein gestrickt sind diese Seelen. Liebevoll, sensitiv, tiefgründig, sozial und einfühlsam. Einige auch mal angepasst und passiv, mit wenig Eigeninitiative, oder gar mal manipulativ und über die Tränendrüse agierend.

So war ein Kunde letzthin sehr berührt davon zu wissen, dass die Energie der Liebe ihn von je her begleitet und er sich von dieser Welle tragen lassen darf, mit offenem Herzen und im Vertrauen auf sein Gefühl. Wer seine Hände von aussen betrachtet und ihn nicht wirklich kennt, würde staunen, wie feinfühlig er im Innersten ist.

Denn  in der Hand zeigt sich sein Charakter stark, mutig und voller Energie und Tatendrang. Immer Lust auf Action, Bewegung und Abwechslung. Das komplette Gegenteil von seiner Innenwelt, die mehr auf Harmonie und zwischenmenschlicher Beziehungen basiert. Ein delikates Dilemma, wie wir es in der Sprache der Handanalyse nennen. 

Seine Aufgabe in diesem Leben ist es, diese beiden Energien in sich zu vereinen und beides zuzulassen. Mutig und mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen, Menschen begegnen, sich einlassen und jedem seine wohlverdiente Chance geben. Mensch sein mit Höhen und Tiefen und Gefühle in allen Farbschattierungen zulassen.

Unterwegs sein. Fliessen. Sein. Die Liebe leben in steter Verbindung mit sich selbst. Das Herzenhören zelebrieren. Fragen: „Herz, was brauchst du jetzt?“ Berührung, Beziehung, Begegnung, Selbstliebe, Akzeptanz, Annahme und Getragensein. Das Leben ist ein Abenteuer und das Herz das wärmende Feuer der Liebe, des Lebens und der Freude. 

TIERARZT GETÖTET – eine Handgeschichte

Tierarzt getötet

Tierarzt getötet

Hastig überfliegt mein Auge den Titel einer E-Mail, die gerade reinkommt und es liest; Neuer Kaffee – Tierarzt getötet. Schnell wie ich manchmal bin habe ich das Mail sofort weggeklickt und gelöscht. Bin dann aber echt erschrocken über diese News. Was? Wegen Kaffe wird ein Tierarzt getötet? Neue Sorte? Gift im Kaffee? Schlechte Bohnen? Ein Boykott? Unfassbar! Das muss ich jetzt also nochmals lesen. 

Und was steht da jetzt?; Neuer Kaffee – tiefschwarz geröstet. Nix von Tierarzt getötet. Uff. Das zeigt mir einmal mehr, wie schnell wir etwas aufnehmen und das dann als die eine Wahrheit betrachten. Wenn wir in solchen Fällen, oder generell wenn einem etwas seltsam vorkommt, nicht ein zweites Mal nachschauen, hinhören oder nachfragen, dann kann es schnell passieren, dass wir eine völlig irreale Vorstellung von etwas erhalten.

Wir können also etwas komplett anders verstehen und dann total davon überzeugt sein, dass das so stimmt. Was ganz fatale Auswirkungen haben kann. Schnell werden so Gerüchte in die Welt gesetzt, die eine unglaubliche Negativspirale in Gang bringen können. So auch der Vorfall von kürzlich, als meine Tochter ihre Handtasche am Bahnhof beim Gleis vergessen und stehen gelassen hatte.

Ein Herr von der SBB mit französischer Muttersprache hat meinen Anruf entgegengenommen. Ich hab ihm gesagt, dass auf Gleis 43 eine schwarze Michael Kors Tasche stehen gelassen worden sei. Kurze Zeit später ruft mich die Dame vom Fundbüro an. Sie habe nichts gefunden auf Gleis 34 und es sei auch keine schwarze Microsoft Tasche abgeben worden. Nein!! 

Wenn in der Handanalyse der rechte Merkurfinger in der Lebenslektion ist, zeigen sich genau diese Themen. Immer und immer wieder geht es da um Kommunikation, Verstehen, Zuhören und Missverständnisse. Am Laufmeter. Und ich weiss genau wie sich diese Lektion in der Hand und im alltäglichen Leben anfühlt! Meine Seelenagenda erinnert mich immer wieder neu daran.

VERANTWORTUNG – eine Handgeschichte

Verantwortung

Verantwortung

Ein Thema, das sich in der Handanalyse unter anderem auf dem rechten Mittelfinger, dem Saturn zeigt, wenn der entsprechende Fingerabdruck den tiefsten Wert hat und somit die Lebenslektion definiert. Es geht dabei um Verantwortung, auch im Umgang mit Geld, Gesetzen, Verträgen, und darum, Abmachungen und Versprechen einzuhalten.

In meiner Herkunftsfamilie haben ich, meine Mutter und ihre andere, jüngere Tochter alle drei die Lektion auf dem rechten Saturnfinger. In meiner eigenen Familie haben wir diese Lektion alle fünf! Wie oft ich mit den Gesetzeshütern in Konflikt komme, mag ich da gar nicht aufzählen…..

Mit etwa 2 Jahren

wurde ich aus einer meiner vielen, immer wieder wechselnden Pflegefamilien herausgerissen. Meine Mutter musste nicht mehr arbeiten, da sie endlich einen Mann gefunden hatte, den sie heiraten, und mit dem sie eine Familie gründen wollte. Somit konnte sie mich wieder zu sich nehmen. 

Eine Adoption seitens meines „Vaters“ hat sie damals bewusst abgelehnt. Mit der Absicht, dass ich eines Tages von meinem leiblichen Vater erben sollte. Dieser allerdings verlangte, dass ich eine Verzichtsurkunde unterschreibe, was ich auch gemacht habe. Schliesslich möchte ich kein Geld von jemandem, der nicht will, dass ich es bekomme. 

Jetzt wo es um das Erbe „meines“ Onkels geht, wird diese Gesetzeslücke des „Nicht-adoptiert-seins“ von meiner Halbschwester gegen mich ausgespielt. Schliesslich geht es um ziemlich viel Geld. Meine Mutter, die ganz genau weiss, dass sie dafür anno dazumal die Weichen gelegt hat, schiebt die Verantwortung von sich, indem sie sagt, mein „Vater“ habe mich nie adoptieren wollen. 

Zum Glück weiss ich, auf Papier und in meinem Herzen, dass das nicht wahr ist. So hat er damals auch seines letzten Willen schriftlich festgehalten und notariell beglaubigen lassen. Er wollte ausdrücklich und explizit, dass ich zu gleichen Teilen wie seine leibliche Tochter erbe, auch nach seinem Ableben, was die Erbfolge betrifft.

Und wie viel Eigenverantwortung übernehme ich jetzt dabei? Wie gehe ich mit der Situation um? Wie agiere ich? Wie steht es um die moralische Verantwortung meiner „Schwester“ in dieser Geschichte, wenn sie den letzten Willen ihres Vaters eiskalt übergeht, weil das Testament von Gesetzes wegen nicht mehr rechtsgültig ist?

Wir sind also alle involviert und verwickelt in diese Geschichte und Thematik. Verantwortung – Geld – Gesetze. Jeder auf seine Art und jeder geht entsprechend anders damit um. 

Und was ist dein Thema? Deine Lebenslektion? 

UNSERE FÄHIGKEITEN – eine Handgeschichte

Unsere Fähigkeiten

Unsere Fähigkeiten

Kürzlich, an einem meiner Workshops, haben wir intensiv in die Händepaare der Teilnehmerinnen geschaut und nach Begabungszeichen Ausschau gehalten. Diese zeigen unsere Fähigkeiten in Form von spezifischen Linienformationen, Zeichen und Sternen. So ein Zeichen möchte auf eine ganz bestimmte Begabung aufmerksam machen.

Meist ist es allerdings eben so, dass die Person diese Begabung zwar hat, also in sich trägt, sie jedoch  nicht wirklich lebt und in ihren Alltag integriert. Daraus resultiert dann eine Art Gegenbewegung. Durch die Ablehnung der eigenen, individuellen Fähigkeit bezahlt man einen teueren Preis, und nicht selten fliessen beim Erkennen dann gerne auch mal Tränen.

Warum wir unsere Fähigkeiten oft ablehnen, zeigt sich unter anderem auch in der Fingerprint Kombination. Erst wenn uns die Thematik unserer Lebenslektionen klar bewusst wird, können wir hinsehen, eine Entscheidung treffen, all unseren Mut mobilisieren und uns aktiv darin üben, mit diesen unseren inneren Drachen zu fliegen. 

Die Erkenntnis, dass wir alle eigentlich schon immer wussten, dass wir dies oder jenes am liebsten tun würden, aber nie umgesetzt, uns nie getraut, ja uns nie zugetraut haben, schmerzt. Schliesslich sind wir hier in diesem Leben, um unser Potential voll und ganz auszuschöpfen. Egal was wer denkt, sagt, macht usw.! 

Wir kreieren unser Leben selbst, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Wir sind die Schöpfer unserer Zukunft. Dazu braucht es keine Handleser. Mit der uralten Wissenschaft der Handanalyse kann ich jedoch Menschen darauf aufmerksam machen, was sie wirklich, wirklich gut können, was ihre wahre Begabung ist. 

Wissen tun es die Meisten bereits. Deshalb ist es auch kaum je etwas Neues, wenn jemand zu mir in einen Begabungszeichen Workshop kommt und wir gemeinsam eintauchen und diese Schätze bergen. Wir holen sie lediglich wieder ans Tageslicht und Folge dessen auch ins Bewusstsein. Und jetzt kann ich wählen – wählen was ich tatsächlich leben will.

ASCHENPUTTEL – eine Handgeschichte

Aschenputtel

Aschenputtel

Kürzlich in einer Folge von „Der Bachelor“, hat mich die Auserlesene an einen Archetypen erinnert, den ich auch in der Handanalyse kenne und anwende. Das Aschenputtel. In der Handanalyse zeigt es sich in einer speziellen Kombination von Fingerabdrücken, die der Ebene der Lebenslektion zugeordnet wird. 

Ludmilla, die Einfache, Ungeschminkte, Natürliche und Liebevolle. Die, die sich all die Wochen still und unscheinbar im Hintergrund gehalten hat. Sie ist es schlussendlich, die das Herz des Bachelors erobert und somit die letzte Rose von ihm erhält. Privat reitet sie und arbeitet mit Pferden, ganz wie im Märchen. 

Wer das Aschenputtel als Lebenslektion in seinen Händen hat, hat auf drei Fingerabdrücken den tiefsten Wert. Die Themen der entsprechenden Finger setzten sich zusammen aus: Selbstwert – Familie – Beziehung. Ein negativer Glaubenssatz könnte sein; „Ich bin es nicht wert geliebt zu sein“.

Auch wenn unsere Fingerabdrücke ca. 5 Monate vor Geburt fertig entwickelt sind und sich nicht mehr verändern, ganz im Gegensatz zu Linien und Zeichen in der Hand, können wir dennoch unsere Lebenslektion, unsere negativen Glaubenssätze transformieren. Wir wechseln dafür einfach vom Minus- in den Pluspol und drehen es somit einfach um.

Natürlich braucht das Mut, Energie, Vertrauen, und einen starken Glauben an sich selbst. Ich kann das, ich schaffe das, ich weiss was ich will, ich tue es trotzdem, ich folge dem Ruf meines Herzens, ich vertraue der Stimme in mir, mein Bauch hat immer recht, ich lebe meinen Traum, ich kenne die Kraft der Wünsche u.s.w.

Was macht also das Mauerblümchen im grauen Kittel in der Küche der Stiefmutter? Verbunden mit sich selbst und mit ihrer (Ur-) Mutter, vertraut sie der Kraft ihres Wunsches und wünscht sich ein Kleid. Sie nimmt alle ihren Mut zusammen, geht damit an den Ball und heiratet schlussendlich den Prinzen. 

Und wenn sie nicht gestorben sind, deine Wünsche, dann lebe sie noch heute!

DIE DREI FRAUEN – eine Handgeschichte

Die drei Frauen

Auf dem Weg zu einer Business-Besprechung, treffe ich in einem grossen, hellen Raum drei Frauen, die schon für mein Auge unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie möchten erfahren, was eine Kurz-Handanalyse so mit sich bringt, wie ich dabei vorgehe, wie lange das dauert und was ich dabei so sehen und sagen kann. 

Erwartungsvoll schauen mir die drei Frauen zu, wie ich meine alte Lupe aus der Tasche hole. Wer möchte als Erste eine Kostprobe? Eine von den Dreien ist sofort Feuer und Flamme und hält mir bereitwillig und sehr neugierig ihre Hände hin. Nach 5 Minuten ist sie geflahst und will einen persönlichen Termin vereinbaren.

Die Nächste hat viel vom Element Luft in der Hand, hört aufmerksam zu und ist sehr präsent. Auch sie ist äusserst erstaunt, was in so ultrakurzer Zeit in den Händen sichtbar wird. Ein Blick zu ihren beiden Kolleginnen bestätigt mir, dass ich mit meinen Aussagen ins Schwarze getroffen habe.

Kritisch und aus Distanz mitverfolgt hat alles die Dritte und Letzte. Jetzt, nachdem sie mithören und mitschauen konnte wie ich bei den anderen beiden Frauen die Kurzanalyse gemacht habe, willigt auch sie ein und gewährt mir Einblick. Ihre Fingerabdrücke verraten mir, warum sie so skeptisch ist und ich entlocke ihr damit ein zaghaftes Lächeln. 

Schliesslich wird beraten, diskutiert und abgewogen unter den drei Frauen, wie das Interesse an so einer Kurzanalyse an ihrem Fest wohl sein könnte. Ob eine Handleserin reicht? Oder braucht es zwei? Was wenn sich keiner getraut? Und wenn jemand eine längere Beratung wünscht? Was braucht es an Utensilien? 

Aus Erfahrung weiss ich, dass die Menschen an solchen Events sehr, sehr neugierig sind. Meist jedoch schicken sie erst mal ein paar Freunde voraus und warten deren Meinung ab. Doch dann geht wortwörtlich die Post ab und die Warteschlange vor meinem Tischchen wird dann lang und immer länger.

LEBE IN FRIEDEN – eine Handgeschichte

Lebe in Frieden 

lebe in frieden

Eine Botschaft, die ich kürzlich in den Händen einer Frau gelesen habe. Lebe in Frieden, und nicht – ruhe in Frieden! Denn es geht um jetzt, um dieses Leben. In Frieden ruhen können wir noch lange. Leben in Frieden jedoch ist für den Moment gedacht, für das Leben, das wir geschenkt bekommen haben!

Auf allen zehn Fingerkuppen einen Bogen

Diese Kombination  hat verschiedene Botschaften und begleitet durch alle Ebenen. Es geht darum zu Lernen, innerlich zur Ruhe zu kommen. Inneren Ängsten die Stirn zu bieten. Inszenierte Adrenalinschübe nicht mehr zu benötigen,  nur um zu spüren, dass man lebt. Frieden zu leben, zu vertrauen, in sich, den eigenen Körper, die Menschen und die Welt.

Am Anfang sind diese Fingerprints wie auf off geschaltet. Nichts geht mehr. Kein Licht, keine Energie, nur Angst, Schmerz, Trauma und kein Ankommen im Körper. Ein Minuspol. Wo ist der Lichtschalter? Wie bringe ich Frieden in mein Leben? Wie komme ich innerlich zur Ruhe? Das sind die Fragen meiner Kundin.

Geboren in einem afrikanischen Land, als kleines Kind ihrer Mutter heimlich entrissen. Ein Schock für beide. Die Mutter hatte keine Ahnung wo ihre kleine Tochter ist, und die Tochter nicht, was mit ihr jetzt passiert und wohin sie gebracht wird. Trennung, Angst, Verzweiflung.

Betreut durch eine fremde Person in einem fremden Land. Gescholten, erniedrigt, geschlagen und klein gemacht. In der Schule ausgelacht, gemobbt und verstossen. Nie wirklich angekommen. Weder in ihrem Körper noch in einer Heimat. Kein Vertrauen in die Menschen und konstante Angst vor Verletzung.

Wovor haben wir mehr Angst? Vor dem Dunkeln da draussen oder vor dem Licht in uns? Ein Licht, das alle Dunkelheit in den Schatten stellen könnte! Wenn wir nämlich der Angst ins Gesicht schauen, erkennen wir, dass sich auch hinter diesem Gesicht nur nackte Angst versteckt. 

Wenn wir die Angst kanalisieren wird sie zur Kraft. Eine Granate, die sich als ungeschliffener Edelstein entpuppt. Geborgen aus dem Moment.

DER SEELENPLAN – eine Handgeschichte

Der Seelenplan

Seelenplan

Je länger ich mich mit den Händen auseinander setze, desto tiefer sinkt bei mir die Erkenntnis über ihre glasklare Botschaft. Langsam beginne ich, wahrhaft zu verstehen wie sich der Seelenplan in meinem Leben entfaltet. Ein Plan, der mir in die Hand gelegt wurde, bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickte.

Mein Seelenplan zeigt mir das grosse Ziel in meinem Leben. Mein Lebenszweck. Da, wo es mich hin zieht, wo ich hin möchte. Da, wo ich die grösste Erfüllung finde. Vorausgesetzt, ich stelle mich meinen Herausforderungen. All den Posten, die es zu durchlaufen gilt, auf meinem Orientierungslauf durchs Leben.

Oben auf dem Foto ist mein ganz persönlicher Seelenplan sichtbar. Die grünen Zeichen sind Teil meines Lebenszwecks. Die roten die Herausforderungen. In meinem Fall gibt es verschiedene, mögliche Kombinationen. Einige davon möchte ich hier teilen, weil sie sich so wunderbar und anschaulich manifestiert haben.

Kürzlich an einer Akademie war das Motto; Talk to people. Das ist mir richtig eingefahren. Denn einerseits ist es der Lebenszweck auf meinem rechten Ringfinger – rausgehen, sich zeigen und mit Menschen sprechen – andererseits meine Lebenslektion auf dem rechten Mittel- und Kleinfinger; Keiner hört mir zu. 

Wie soll ich also raus gehen und mit Menschen sprechen, wenn mir eh keiner zuhört?! Da kommt die Lektion auf dem rechten Daumen, bäumt sich auf und sagt; Es trotzdem tun! Und genau das mache ich. Mit Handstory genauso wie mit Freshstory. Talk to people. Und siehe da, sie hören mir zu! 

Auch die Heilerin, die Schamanin, die Führerin und die Mentorin sind Teil meines Seelenplanes. Indem ich Menschen begeistere, motiviere, eigene Ziele und Visionen angehe und meine Integrität lebe, entfache ich Feuer und Leidenschaft. Damit begleite ich andere auf ihrem eigenen Weg zu innerem Wachstum.

Wenn wir also unsere Lektionen transformieren und den Lebenszweck leben, darf etwas in uns auf einer tieferen Ebene heil werden und der Seelenplan ist erfüllt. Wie so ein Seelenplan gelesen wird, lernen wir im Grund-/Jahreskurs oder im Workshop Lebenszweck.