DER TOD – eine Traumgeschichte

Der Tod

der Tod

Der Traum…
… und die Übersetzung dazu

Plötzlich steht da eine alte Kutsche neben mir, so wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Der Gevatter Tod lugt heraus und ich sehe den offenen Sarg darin stehen. Er bittet mich einzusteigen und ich bin kurz davor. Doch halt! Im letzten Moment habe ich noch den Impuls; Nein, nein, warte! Ich möchte doch erst noch eine sms schreiben! Ich muss mich doch noch abmelden! Habe mir dann so überlegt, wem ich denn alles noch tschüss sagen möchte. Ja, und dass ich auch gar kein Bock habe, schon zu gehen! Es ist doch noch viel zu früh! Und was ist mit meinen Kindern?! Ich will mich doch erst von meinen Kindern verabschieden! Wo sind sie denn?  

Dieser Traum wirkt ziemlich heftig nach und ich frage mich, was es denn tatsächlich ist. Was verabschiede ich wirklich? Was von mir muss gehen? 

Der Tod in einem Traum steht nicht per se für den physischen, realen Tod, sondern vielmehr dafür, dass wir aufgefordert sind, etwas loszulassen. Etwas darf oder muss gehen und macht dafür Platz für etwas Neues, gibt Raum, und Transformation wird wieder möglich. 

Wer meinen letzten Blog gelesen hat weiss, wovon hier gleich die Rede ist. Denn ja, etwas in mir musste ich loslassen. Es ist die Energie meiner kleinen Schwester, die ich energetisch gehen lassen musste, damit ich wieder meinen eigenen Raum einnehmen konnte. 

Als Symbol dafür, habe ich ein grosses Bild mit einem Herzen darauf, das sie einst für mich gemalt hat, in kleine Stückchen zerschnitten, diese in ein Couvert gesteckt und schliesslich dem Feuer übergeben. 

Und damit ist tatsächlich ein Teil von mir gegangen, von dem ich mich nicht verabschieden konnte, so schnell ist alles gegangen. Viel zu früh und unerwartet.
Möge sie ihre Herzens-Energie wieder erlangen und fühlen.

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