VERFOLGT – eine Traumgeschichte

Verfolgt

verfolgt

Der Traum
Die Geschichte dazu

Ich bin im Auto an der ……strasse. Ein Mann starrt in mein Auto als ich an einem Rotlicht warte.
Fühlst du dich angestarrt und bedroht? Beobachtet? Welche Situation in deinem Leben fällt dir spontan dazu ein?

Er öffnet die Türe hinter meinem Beifahrersitz und steigt in mein Auto und sagt, das sei ein Überfall.
Hast du aktuell das Gefühl, dass dir jemand zu nahe kommt in deine Leben? Deine Grenzen einfach so übergeht? Wie gut kannst du dich abgrenzen? Deinen eigenen Raum für dich wahren?

Allerdings rechnet er nicht damit, dass ich mich schnell umdrehe und ihn am Hals packe.
Es sieht so aus, als hättest du mehr Potential dich zu verteidigen als dir vielleicht bewusst ist. 

Ich öffne die andere Seitentüre und dränge ihn hinaus.

Gibt es etwas in dir, das du hinausdrängen möchtest? Das dich bedrängt? Etwas an dir, das du nicht bei dir haben möchtest?

Er liegt auf der Strassen am Boden. Ich nehme ihm die Schlüssel, die er in der Hand hält weg, stosse ihn auf der anderen Seite wieder auf das Trottoir und fahre dann los.
Was kannst du mit seinem Schlüssel jetzt öffnen? Wozu hat er/dieser Teil von dir, jetzt, ohne diese Schlüssel, keinen Zugang mehr? Hat er keinen Zugang mehr in deinen Raum? Kann er nicht mehr ungebeten eindringen? 

Am nächsten Rotlicht muss ich wieder warten. Ich habe Angst, dass der Mann mich verfolgt und mich bald einholen könnte. Darum fahre ich bei Rot über die Strasse.
Jetzt wo du endlich los bist was dich bedrängt und bedroht hat, hast du Angst, es könnte dich wieder einholen?

Es ist eine grosse Kreuzung mit vielen Autos und ich versuche, mich einzufädeln. Ich fahre heimwärts und befürchte, der Mann könnte meine Autonummer aufgeschrieben haben und mich bald zu Hause aufsuchen.
Läuft immer viel um dich herum? Viele Menschen? Versuchst du dich da einzufädeln? Fühlst du dich innerlich verfolgt? Gejagt von einer Eigenschaft, die dich stört, dich bedrängt?

Deine Seelenstimme will dir hier aufzeigen, dass du den Mut und die Stärke hast, selbstbestimmt deinen Weg zu gehen. Denn DU hast jetzt die Schlüssel in der Hand! 

FAMILIE – eine Handgeschichte

Familie

Familie

Eine Freundin hat neulich zu mir gesagt, sie habe das Gefühl, ich hätte Angst, es würde mir etwas weggenommen. Obwohl mein System diese Aussage mit Vehemenz negiert hat, bin ich damit eine Weile schwanger gegangen und habe es in mir wirken lassen. Wenn sie das so wahrnimmt, kann durchaus etwas dran sein.

Im Yoga hatte ich dann ein initiales Erlebnis. Es wurde ausgelöst indem der Yogalehrer zu Beginn gesagt hat, es gehe in dieser Lektion um das Thema Loslassen. Bei mir war bereits der ganze Monat Januar vom Thema Loslassen geprägt, und wie es mir langsam dämmert, wohl auch das ganze restliche Jahr. 

Still und im Körper ganz präsent mache ich meine Übungen und werde urplötzlich und schlagartig zurück in meine Kindheit katapultiert. Wie in Echtzeit bin ich wirklich dort, sehe, spüre und rieche alles. Jeder Winkel dieser Wohnung, in der ich hauptsächlich aufgewachsen bin, zeigt sich mir im Detail. 

Mein Blick wandert aus dem Fenster meines Zimmers, dahinter mein Beschützerberg. Das dunkle Holz auf dem Balkon und die hellblaue „Gelte“, die da auf der Brüstung steht, voll mit Kaulquappen, die von den Krähen gefressen werden, bevor sie überhaupt ihr ganzes Potential entfalten können. 

Der kleine Wäscheplatz hinter dem Haus und der angrenzende Wald. Eine Kutsche, die zum Kirchli hoch rollt, einen Sarg auf dem Wagen, Menschen, die schweigend hinterher gehen. Auf der Fensterbank die Schoggicreme zum Abkühlen, während drinnen meine Eltern mit Freunden jassen und rauchen.

Ich sehe meine kleine Schwester, wie sie still dasitzt und beobachtet, und ich erkenne plötzlich, dass nicht ich diejenige bin, die etwas nicht hatte, nur weil ich mit ihrem Vater aufgewachsen bin. Alles ist mir immer zugefallen. Gute Noten, Abenteuer, Reisen, Jobs, Freunde, Liebschaften, Kinder. 

Ja, ich bin ein Glückskind! 

Wie ich sie da so vor mir sehe, meine Mama, meinen Papa und meine Schwester, erkenne ich, dass ich schon immer hatte, von was ich dachte, es würde mir genommen. Nämlich eine Familie. Auch wenn beide Väter nicht mehr leben und meine Mama sehr alt ist. (Analog Handanalyse ist „Familie“ meine Lebenslektion.)

Wie in Trance fliesst mein Körper durch die Asanas und Vinyasas, während Tränen über meine Wangen laufen. Tränen der Sehnsucht nach Menschen in einer Zeit, die so nicht mehr ist, und auch Tränen der Freude über die Erkenntnis, dass ich alles habe und alles hatte was ich jemals brauche, um glücklich zu sein. 

LIEBER ANTONIUS – eine Lebensgeschichte

Lieber Antonius

lieber Antonius

Wie ein Stossgebet gen Himmel, hab ich diese Worte still hinaus gesendet, spät abends beim Waschen meines Gesichtes im Bad. Lieber Antonius, bitte, du bist meine letzte Hoffnung! Ja, ich weiss, ich hätte dich schon viel früher ernsthaft anrufen können, doch irgendwo tief in mir drin sitzt da dieser Zweifel. 

Wer Antonius ist? Angeblich ist er als der Heilige aus Padua bekannt, der Verlorenes wiederfindet. Das ist mir schon früher mal gesagt worden, als ich verzweifelt nach Etwas gesucht hatte. Ich hab schon mein Wasserglas im Schuhschrank wieder angetroffen, oder den Orangensaft beim Katzenklo.

Diesmal ist es jedoch echt wichtig. Im Restaurant, in dem wir am Mittag gegessen hatten, habe ich bereits nachgefragt. Nichts. Meine Schwiegermutter hab ich auch schon gefragt, ob ich ihn noch hatte, als wir uns trafen. Ja, sie habe ihn an mir gesehen, das wisse sie genau. Dann muss er also im Haus sein. Nur wo?

Alles haben wir abgesucht, meine Family und ich. Alle Taschen gekehrt, in der Jacke, den Hosen, der Handtasche. Im Bad, den Schubladen, im Kleiderschrank. Im Keller und in der Waschmaschine. Mit Handschuhen bewaffnet den Kompost und den Abfallsack durchwühlt. In den Abfluss aller Lavabos geleuchtet. Nix. 

Gopf! Warum passiert das immer mir? Schon meine lila Laptop-Tasche ist spurlos verschwunden, obwohl ich haargenau weiss, dass ich sie extra an einen Ort gelegt habe, wo sie nicht stört. Manchmal hab ich echt das Gefühl ich lebe in einem geheimen, schwarzen Loch, in dem dauernd irgend etwas verschluckt wird. 

Ziemlich entmutigt will ich grad meine Jeans zum Waschen die Treppe runter werfen. Doch etwas in mir hält mich zurück. So schmeisse ich sie stattdessen einfach auf den Boden und ….. hast du das gehört?! Frag ich meinen Mann. Es hat geklimpert! Und aus der Tasche gefallen ist; mein Ehering! Danke lieber Antonius!

EIN HANDABDRUCK – eine Handgeschichte

Ein Handabdruck

Nichts beschreibt einen Menschen detaillierter und objektiver als ein Handabdruck. Er sagt mehr als tausend Wort und gibt mehr preis als es eine Fotografie je könnte. So ein Handabdruck ist, nebst den Erinnerungen in unseren Herzen, alles was uns noch bleibt. Auf dieses Blatt hatte er seine Hand gelegt und seine Spuren hinterlassen.

Einmal noch wollte ich seine warme Hand drücken, mich verabschieden. Doch dann trifft plötzlich ein, was längst klar war. Auch wenn der Verstand weiss, kann das Herz es doch nicht fassen. Ich lege meine Hand auf dieses Blatt Papier, auf dem einst mit festem Druck noch seine lag und spüre diese Energie.

Lange hat er gekämpft und war täglich konfrontiert mit dem Tod. Dass dieser Tag einst kommen wird, wissen wir alle. Doch irgendwie anders, nicht so konkret und zeitspezifisch. In seinem Handabdruck ist dieses Thema auf zwei Ebenen sichtbar. Jene der Linien und Zeichen, und jene der Fingerabdrücke.

Seine Grundausrichtung war der Frieden. Im Aussen und im Beruf voll und ganz seine Mission. Doch um und in sich selbst zur Ruhe zu kommen, anzukommen und zu vertrauen, das war sein Knackpunkt. Dazu kommt noch die sogenannte Jakobsleiter, eine Linie, die viel Unstabilität und somit auch Unruhe in sich birgt.

Auch seinem grossen Bedürfnis nach Sicherheit konnte durch seine berufliche Ausübung verantwortungsvoll entsprochen werden. Ganz tief in seiner Seele jedoch nagte fehlendes Urvertrauen und Angst. Angst, dass ihm der Boden jeden Moment unter seinen Füssen entrissen werden könnte. Die Liebe genommen.

Die intuitive, sensitive Seite hat er leider kaum gelebt, was so Einiges an Ungeduld und Unzufriedenheit mit sich gebracht hat. Am Schluss wollte er einfach nur noch, dass es endlich schnell geht. Er wollte auch kein grosses Brimborium nach seiner Heimreise. Nein, einfach alles und alle in Ruhe lassen. Ihn ruhen lassen. In Frieden. 

Sein Handabdruck ist wie ein letzter Gruss für mich. 

 

MIST – eine Traumgeschichte

Mist

Der Traum
Die Geschichte dazu

Mist

Ich habe davon geträumt, öffentlich zu koten. Da erinnere ich mich lieber an gar nix. 

Ein kurzer Satz, jedoch mit ganz viel Inhalt. Eben kein Mist. Die Träumerin will also offensichtlich nicht, dass sie ihr „Geschäft“ in der Öffentlichkeit machen muss. Schliesslich macht das im Normalfall ja auch kein Mensch. Viel mehr ziehen wir uns diskret aufs stille Örtchen zurück. Da, wo uns möglichst niemand sieht, hört oder riecht. 

Unser Darminhalt will ausgeschieden werden sobald unser Körper nichts mehr damit anfangen kann. Ein natürlicher Prozess. Genau so ist es mit unseren psychischen Aspekten. Wenn sie uns nicht mehr weiterbringen, uns nicht nähren, nichts nützen und wir sie nicht loslassen, fängt es an zum Himmel zu stinken.

Die Botschaft im Traum macht sie darauf aufmerksam, dass es an der Zeit ist, endlich einen Punkt zu setzen, ein Statement zu machen und zwar öffentlich! Alles raus lassen, was raus muss, der ganze Mist der sich all die Zeit angesammelt hat und einfach keinen Platz und keinen Raum mehr hat in ihrem System und ihrer Psyche. 

Mein Vater ist vor vielen Jahren an genau so etwas gestorben. Sein Darm, der all das nicht mehr (er)tragen konnte, ist gerissen und perforiert. Alles was er Jahrzehnte lang zurückgehalten hat, ist schlussendlich in seinem Körper anstatt ausserhalb entleert worden. Das hat meinen Vater regelrecht innerlich vergiftet.

Also mach dein Ding, egal was andere denken oder sagen. Mach Mist, kompostiere es, und wachse daran. Das Lied „Chef“ von Bligg bringt es auf den Punkt. Wer ist der Chef von unserem Körper? Das Hirn? Das Herz? Nein, es ist das Arschloch! Denn wenn sich dieses verschliesst, sieht es wahrlich übel aus für den Rest. 

Einen Scheiss muss ich! Aber scheissen muss ich, (sorry) und wenns mal nicht klappt mit dem Entleeren und Entgiften gibts dafür das Cleansing von Ringana 🙂

LEBE IN FRIEDEN – eine Handgeschichte

Lebe in Frieden 

lebe in frieden

Eine Botschaft, die ich kürzlich in den Händen einer Frau gelesen habe. Lebe in Frieden, und nicht – ruhe in Frieden! Denn es geht um jetzt, um dieses Leben. In Frieden ruhen können wir noch lange. Leben in Frieden jedoch ist für den Moment gedacht, für das Leben, das wir geschenkt bekommen haben!

Auf allen zehn Fingerkuppen einen Bogen

Diese Kombination  hat verschiedene Botschaften und begleitet durch alle Ebenen. Es geht darum zu Lernen, innerlich zur Ruhe zu kommen. Inneren Ängsten die Stirn zu bieten. Inszenierte Adrenalinschübe nicht mehr zu benötigen,  nur um zu spüren, dass man lebt. Frieden zu leben, zu vertrauen, in sich, den eigenen Körper, die Menschen und die Welt.

Am Anfang sind diese Fingerprints wie auf off geschaltet. Nichts geht mehr. Kein Licht, keine Energie, nur Angst, Schmerz, Trauma und kein Ankommen im Körper. Ein Minuspol. Wo ist der Lichtschalter? Wie bringe ich Frieden in mein Leben? Wie komme ich innerlich zur Ruhe? Das sind die Fragen meiner Kundin.

Geboren in einem afrikanischen Land, als kleines Kind ihrer Mutter heimlich entrissen. Ein Schock für beide. Die Mutter hatte keine Ahnung wo ihre kleine Tochter ist, und die Tochter nicht, was mit ihr jetzt passiert und wohin sie gebracht wird. Trennung, Angst, Verzweiflung.

Betreut durch eine fremde Person in einem fremden Land. Gescholten, erniedrigt, geschlagen und klein gemacht. In der Schule ausgelacht, gemobbt und verstossen. Nie wirklich angekommen. Weder in ihrem Körper noch in einer Heimat. Kein Vertrauen in die Menschen und konstante Angst vor Verletzung.

Wovor haben wir mehr Angst? Vor dem Dunkeln da draussen oder vor dem Licht in uns? Ein Licht, das alle Dunkelheit in den Schatten stellen könnte! Wenn wir nämlich der Angst ins Gesicht schauen, erkennen wir, dass sich auch hinter diesem Gesicht nur nackte Angst versteckt. 

Wenn wir die Angst kanalisieren wird sie zur Kraft. Eine Granate, die sich als ungeschliffener Edelstein entpuppt. Geborgen aus dem Moment.

DER LEADER – eine Lebensgeschichte

Der Leader

der Leader

Kürzlich beim Joggen hat sich in meinem Kopf ein Film abgespielt und ich habe dabei mein Leben in Bezug aufs Leader sein Revue passieren lassen. Denn der Leader ist Teil meines Lebenszweckes, wie ich es in meiner letzten Geschichte aufgezeigt habe. Was bedeutet es, Leader zu sein? Für mich ganz klar: 

Im Leben vorwärts zu kommen, einen Schritt nach dem Anderen zu machen. Jede Runde die man dreht, etwas weiter und grösser werden zu lassen und an jedem Punkt an dem man immer wieder vorbei kommt, etwas Neues dazu zu lernen. Wie ein Luftballon, der mit jedem Luftstoss, den ich in ihn rein puste grösser, runder und praller wird und irgendwann ganz hoch hinaus fliegt. 

Warum ich so denke? Weil ich ein Leader Typ bin. Eben weil das Teil meines Lebenszweckes ist. Weil ich den Menschen einen Weg aufzeigen möchte, den sie gehen könnten. Wenn ich zum Beispiel mit Ringana das Ziel erreiche, in dem ich die Trainerausbildung machen kann, werde ich dort vor Menschen stehen und sprechen und eben nicht so nervös sein, wie es vielleicht manch andere sind, die das so noch nie gemacht haben. 

Und wo hab ich das denn nun schon überall gemacht in meinem Leben? 

Bei Handstory GmbH mein eigener Chef sein, selbst bestimmen. Selbstverantwortung übernehmen. Kurse geben.

In meinem Muttersein, meinen Kindern Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Nicht immer ganz so easy ;-), vor allem in der Teenagerzeit. 

Meine Jahre als Flugbegleiterin. Vor den Menschen stehen, sagen wo es im Notfall lang geht, wo die Sauerstoffmasken rausfallen, wo die Schwimmwesten sich befinden. 

Als Maitre de Cabine die Crew briefen, Ansprechperson sein, fürs Cockpit, am Doc. Ins Mikrofon sprechen, koordinieren, führen, leiten. 

Als Kindergärtnerin mich an die Eltern wenden, sie informieren über die Entwicklung und das Potential Ihrer Kinder. Den Kindern zeigen wie sie sich entfalten können, dass sie stark sind und etwas erreichen können.

Als Reiseleiterin auf auf den Seychellen die Menschen durch die Schönheit der Natur begleiten und mit Hotelmanagern Gespräche über neue Vereinbarungen führen.

Als grosse, junge, blonde Frau alleine durch Thailand, China und Indien reisen und sich von den Dorfbewohnern anfassen und begutachten lassen.

Irgendwie hab ich immer geführt, mich dabei jedoch stets auch von meinem eigenen, inneren Leader führen lassen. Also; just go and trust!

DER SEELENPLAN – eine Handgeschichte

Der Seelenplan

Seelenplan

Je länger ich mich mit den Händen auseinander setze, desto tiefer sinkt bei mir die Erkenntnis über ihre glasklare Botschaft. Langsam beginne ich, wahrhaft zu verstehen wie sich der Seelenplan in meinem Leben entfaltet. Ein Plan, der mir in die Hand gelegt wurde, bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickte.

Mein Seelenplan zeigt mir das grosse Ziel in meinem Leben. Mein Lebenszweck. Da, wo es mich hin zieht, wo ich hin möchte. Da, wo ich die grösste Erfüllung finde. Vorausgesetzt, ich stelle mich meinen Herausforderungen. All den Posten, die es zu durchlaufen gilt, auf meinem Orientierungslauf durchs Leben.

Oben auf dem Foto ist mein ganz persönlicher Seelenplan sichtbar. Die grünen Zeichen sind Teil meines Lebenszwecks. Die roten die Herausforderungen. In meinem Fall gibt es verschiedene, mögliche Kombinationen. Einige davon möchte ich hier teilen, weil sie sich so wunderbar und anschaulich manifestiert haben.

Kürzlich an einer Akademie war das Motto; Talk to people. Das ist mir richtig eingefahren. Denn einerseits ist es der Lebenszweck auf meinem rechten Ringfinger – rausgehen, sich zeigen und mit Menschen sprechen – andererseits meine Lebenslektion auf dem rechten Mittel- und Kleinfinger; Keiner hört mir zu. 

Wie soll ich also raus gehen und mit Menschen sprechen, wenn mir eh keiner zuhört?! Da kommt die Lektion auf dem rechten Daumen, bäumt sich auf und sagt; Es trotzdem tun! Und genau das mache ich. Mit Handstory genauso wie mit Freshstory. Talk to people. Und siehe da, sie hören mir zu! 

Auch die Heilerin, die Schamanin, die Führerin und die Mentorin sind Teil meines Seelenplanes. Indem ich Menschen begeistere, motiviere, eigene Ziele und Visionen angehe und meine Integrität lebe, entfache ich Feuer und Leidenschaft. Damit begleite ich andere auf ihrem eigenen Weg zu innerem Wachstum.

Wenn wir also unsere Lektionen transformieren und den Lebenszweck leben, darf etwas in uns auf einer tieferen Ebene heil werden und der Seelenplan ist erfüllt. Wie so ein Seelenplan gelesen wird, lernen wir im Grund-/Jahreskurs oder im Workshop Lebenszweck.

EIN WIEDERSEHEN – eine Traumgeschichte

Ein Wiedersehen

Ein Wiedersehen

Der Traum
Die Geschichte dazu

Irgendwie kommt es mir wie im Halbschlaf vor. Doch ich höre klar, dass im Nebenzimmer jemand etwas rumhantiert. Ich setze mich auf und drehe meinen Kopf in diese Richtung. Es ist ein Mann. Er ist mit der Glühbirne der Deckenlampe beschäftigt. Kann mich nicht daran erinnern, jemanden her bestellt zu haben.

Langsam und neugierig gehe ich auf den Mann zu. Er ist etwa so gross wie ich, mit leicht ergrautem Haar. Als ich schon fast vor ihm stehe, dreht er sich langsam und vorsichtig zu mir um und lächelt mich an. Ein Moment steht die Zeit still, bis ich fassungslos erkenne, wer vor mir steht. Es ist mein geliebter Vater!

Er sieht so viel jünger aus als damals, als ich ihn zum letzten Mal gesehen habe. Schliesslich fallen wir uns um den Hals. Torkelnd und taumelnd vor glücklichster Freude über unser Wiedersehen liegen wir am Boden. Immer noch ungläubig streiche ich über sein Haar, sein Gesicht und  Tränen der Freude kullern über meine Wangen. 

Und schliesslich, als ich richtig wach bin, Tränen der Sehnsucht. So sehr vermisse ich ihn. So lange habe ich ihn nicht mehr gesehen. Als er vor über 10 Jahren von dieser Welt gegangen ist, habe ich seine Seele im Stillen gebeten, sich mir bitte nicht zu zeigen, weil ich Angst hatte. Er hat sich all die Jahre daran gehalten. 

Kürzlich jedoch habe ich meinen „Kanal“, den ich für eine sehr lange Zeit bewusst verschlossen hatte, wieder etwas durchlässiger gemacht. In der Zwischenzeit habe ich Einiges gelernt über die Feinstoffliche Welt und es macht mir keine Angst mehr, mich mit den verschiedenen Energien die mich umgeben auseinanderzusetzen. 

Dieser Blick, als er sich im Traum zu mir umdreht, als wollte er mich fragen, ob ich jetzt tatsächlich für ein Wiedersehen dieser Art bereit bin. Dieser Traum, wie luzide er auch gewesen sein mag, hat mich zutiefst berührt. Es hat sich angefühlt, als wäre es real, als wäre er wirklich da. Eigentlich ist er immer da, ich nehme diese Präsenz oft wahr. 

Dieses wahrhaftige Sehen mit meinen Augen, das Spüren mit meinen Händen, diese innige Umarmung, diese umwerfende Freude über das lang ersehnte, hoffnungslose Wiedersehen hat mich demütig, unendlich dankbar und still werden lassen. Es wird mich bis zum Ende meiner Tage hier auf Erden begleiten. 

GEGENSÄTZE – eine Handgeschichte

Gegensätze 

Meine Kundin fühlt sich hin und her gerissen, da unterschiedlichste Bedürfnisse in ihrem Innersten förmlich nach Aufmerksamkeit und Erfüllung schreien. Zwei Elemente zeigen sich besonders stark, bereits in ihrer Handform. Es sind die Elemente Erde und Feuer. Unterschiedlich könnten die beiden kaum sein. Es sind wahre Gegensätze.

Erde braucht Konstanz, Struktur und Ruhe. Feuer hingegen Abwechslung, Kreativität und Action. So zupft das Feuer die Erde ständig am Ärmel und fordert sie auf, endlich Gas zu geben, kein Spielverderber zu sein. Darob schüttelt die Erde nur still den Kopf und wundert sich, wie man so unfokussiert sein kann.

Doch die beiden sind nun mal zusammen unterwegs. Wenn jeder dem Anderen seinen Raum lassen würde, dann wären sie ein richtiges Powerpacket. Die Erde als strebsames, arbeitswilliges, sicherheitsvermittelndes Element, und das Feuer als vielseitiges, kreatives, Input gebendes. Beide haben ihre Stärken.

Wenn wir mit all unseren Anteilen ein perfektes Gleichgewicht anstreben, dann schleudern uns Gegensätze nicht mehr herum, sondern unterstützen sich gegenseitig. So ist ein Teil des Gegensatzes immer auch ausgleichender Anteil, um uns in eine Balance zu bringen und somit kraftvoll vorwärts, statt lähmend und bremsend.   

Es gilt also, nicht mehr das Eine zu bekämpfen oder zu unterdrücken, sondern beide oder alle zu integrieren. Jedem Raum zu lassen, es wahrnehmen, zulassen, darauf eingehen. Alles immer im richtigen Moment. Und der richtige Moment ist durch unseren inneren Seismographen immer und jederzeit eruierbar.

Diese Erkenntnis lässt meine Kundin erst mal ganz tief ausatmen und loslassen. Aus Anspannung wird Entspannung. Alles darf sein. Alles zu seiner Zeit. Mal abwechselnd, mal miteinander. Wie die Ruder eines kleines Bootes, das das gegenüberliegende Ufer ansteuert. Alles andere ist reine Energieverschwendung. 

In der Handanalyse nennen wir solche Gegensätze delicious Dilemmas. Jeder einzelne von uns hat welche in seiner Hand, sprich; in seinem Leben. Statt diese gegeneinander aufzuhetzen, zu bekämpfen oder zu unterdrücken, können wir ihre Eigenschaften zu unseren Gunsten nutzen und sie zielgerichtet einsetzen. Los gehts!