DEIN WAHRES GESICHT – eine Traumgeschichte

Dein wahres Gesicht

Der Traum

Ich bin in einem Gebäude mit ein paar Anderen und wir wollen in diese „Boutique“. Ich brauche doch noch eine Bluse, denke ich. Eine ganz steile Wendeltreppe führt dort hinab. Doch da unten sind alle irgendwie am Tränen vergiessen und haben eine enormen Druck auf der Brust. Es gibt welche, die einem diesen Druck machen, also extra noch auf die Brust drücken. Dieser Druck, drückt die Tränen raus. Eine dunkelhäutige, junge Frau hebt wie ihr Gesicht weg. Es sieht aus wie eine Maske von so einer Puppe bei den Samaritern. So eine dicke, wie richtige Haut aussehende Plastikmaske. Sie hat sie kurz angehoben, um sie ein wenig zu ajustieren. 

Beim wieder Hinaufsteigen der Wendeltreppe wartete oben unser Lehrer und fragt, warum wir denn immer wieder da runter gehen, wenn es doch so weh tut? Ich kann kaum warten bis ich ihm meine Antwort geben kann: „Wir haben solange Druck und Schmerzen, solange wir nicht unser wahres Gesicht zeigen“.

Wir tun es immer wieder, auch wenn es schmerzt. Allen sind die Tränen nur so runtergekullert und doch wollen wir alle immer und immer wieder diese Wendeltreppe hinunter gehen. Es zieht uns magisch dort hin. Es geht gar nicht um die Bluse, es sind andere Dinge dort unten, die uns anziehen, nicht Blusen. 

… und die Übersetzung dazu 

Was brauchst du wirklich? Wann hast du dich das zum letzten Mal ernsthaft gefragt? Dies scheint mir die wichtigste Frage zu sein, die dieser Traum aufwirft. 

Das Gebäude steht für deinen Körper und die steile Wendeltreppe führt dich direkt in dein Innerstes. Es scheint Druck auf dir zu lasten, der dich traurig macht. Es ist wortwörtlich bedrückend da unten in deinem Unterbewusstsein, und doch willst du genau da hin, weil eben genau da das ist was du suchst, das, was du „brauchst“.

Da ist auch der Ort, wo es möglich ist, dein wahres Gesicht zu zeigen. Zu sehen, wer oder was dich so bedrückt, was dich so traurig macht. Deine aufgesetzte Maske trägt bestimmt einen grossen Anteil daran. 

Im Traum bist du Beobachterin, wie die andere Frau ihre Maske justiert und wirst so selber an deine eigene erinnert. Vielleicht ist es an der Zeit, sie ganz abzunehmen und dein wahres Gesicht zu zeigen? Es ist nämlich wunderschön!

LIEBE – eine Handgeschichte

Liebe

Liebe

Für die Schule der Liebe braucht es mindestens 6 sogenannte Schlaufen. Eine der 4 Grundglyphen in den Fingerabdrücken. Diese zeigen dann in der Hand des Eigners dessen Grundenergie. Ja, ich weiss, es wäre schön wenn es bei allen Menschen die Liebe wäre. Aber eben. Liebe offen gelebt will erst einmal gelernt werden. 

Manch eine Person hat nämlich eher die Tendenz sich zurückzuziehen, aus Angst verletzt zu werden, auch einfach um sich zu schützen. Meist mit gutem Grund. So fein gestrickt sind diese Seelen. Liebevoll, sensitiv, tiefgründig, sozial und einfühlsam. Einige auch mal angepasst und passiv, mit wenig Eigeninitiative, oder gar mal manipulativ und über die Tränendrüse agierend.

So war ein Kunde letzthin sehr berührt davon zu wissen, dass die Energie der Liebe ihn von je her begleitet und er sich von dieser Welle tragen lassen darf, mit offenem Herzen und im Vertrauen auf sein Gefühl. Wer seine Hände von aussen betrachtet und ihn nicht wirklich kennt, würde staunen, wie feinfühlig er im Innersten ist.

Denn  in der Hand zeigt sich sein Charakter stark, mutig und voller Energie und Tatendrang. Immer Lust auf Action, Bewegung und Abwechslung. Das komplette Gegenteil von seiner Innenwelt, die mehr auf Harmonie und zwischenmenschlicher Beziehungen basiert. Ein delikates Dilemma, wie wir es in der Sprache der Handanalyse nennen. 

Seine Aufgabe in diesem Leben ist es, diese beiden Energien in sich zu vereinen und beides zuzulassen. Mutig und mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen, Menschen begegnen, sich einlassen und jedem seine wohlverdiente Chance geben. Mensch sein mit Höhen und Tiefen und Gefühle in allen Farbschattierungen zulassen.

Unterwegs sein. Fliessen. Sein. Die Liebe leben in steter Verbindung mit sich selbst. Das Herzenhören zelebrieren. Fragen: „Herz, was brauchst du jetzt?“ Berührung, Beziehung, Begegnung, Selbstliebe, Akzeptanz, Annahme und Getragensein. Das Leben ist ein Abenteuer und das Herz das wärmende Feuer der Liebe, des Lebens und der Freude. 

AUFTANKEN – eine Lebensgeschichte

Auftanken

Auf nach Arosa. Doch kaum im Auto bemerke ich, dass mein Tank leer ist. Also nichts wie los zum Auftanken. Fast schon blinde Routine. Bezahlen, Kolben rein, volltanken und weiter gehts. Doch oha, meine Tankanzeige leuchtet immer noch auf. Hää? Was soll das denn? Bestimmt ist da einfach das Lämpchen kaputt. 

So fahre ich also weiter und treffe ein paar hundert Meter weiter vorne per Zufall meinen Partner, der mit dem Bike unterwegs ist. Ich kurble das Fenster runter, erzähle ihm, was da grad abgeht und auch er meint, dass da sicher nur das Kontrolllämpchen defekt sei. Also ab Richtung Chur. Mein Gefühl im Bauch ist allerdings nicht so überzeugt von der Lämpchengeschichte. 

In Chur an der Tankstelle halte ich wieder an und frage, ob jemand da ist, der weiss wo in meinem Auto ein Sensor sei und ob der allenfalls einfach wieder aktiviert werden könne. Doch es war niemand so da. Also fahre ich tatsächlich einfach weiter, die kurvige Strasse hoch durchs enge Tal, bis schliesslich, wer hätte das gedacht, in den letzten Kurven urplötzlich aus die Maus ist. 

Erst schraubt der Motor runter auf 50% Leistung, ein paar Meter weiter auf 20, 10 dann 0. Hab wie verrückt das Gaspedal gepumpt und es grad noch geschafft, den Wagen an den Strassenrand zu fahren. 5 vor 12. Wortwörtlich. Und jetzt? Mama wartet auf mich am Mittagstisch. Also Daumen raus und rein ins nächste Auto, das  mich just noch pünktlich ins Alterszentrum bringt. 

Nach dem Essen muss ich dafür sorgen, dass mein Auto endlich richtig aufgetankt wird, damit ich wieder heim komme. Das ist mir alles recht eingefahren, weil es mit uns doch genau gleich läuft. Wir haben das Gefühl vollgetankt zu sein, schauen über alle Warnlampen hinweg, schieben alles zur Seite, sogar unsere Intuition, die sagt; ich hab kein gutes Gefühle. 

Und dennoch machen wir weiter, bis wir irgendwann hängen, nichts mehr geht und wir die allerletzte Kurve knapp noch kratzen bevor wir stehenbleiben. Wollen wir es wirklich soweit kommen lassen? Unsere Energie ausbeuten, über alle Grenzen hinwegsehen? Nichts tun? Alle Warnlämpchen ignorieren? Nein! Das ist definitiv NICHT der richtige Weg.

TIERARZT GETÖTET – eine Handgeschichte

Tierarzt getötet

Tierarzt getötet

Hastig überfliegt mein Auge den Titel einer E-Mail, die gerade reinkommt und es liest; Neuer Kaffee – Tierarzt getötet. Schnell wie ich manchmal bin habe ich das Mail sofort weggeklickt und gelöscht. Bin dann aber echt erschrocken über diese News. Was? Wegen Kaffe wird ein Tierarzt getötet? Neue Sorte? Gift im Kaffee? Schlechte Bohnen? Ein Boykott? Unfassbar! Das muss ich jetzt also nochmals lesen. 

Und was steht da jetzt?; Neuer Kaffee – tiefschwarz geröstet. Nix von Tierarzt getötet. Uff. Das zeigt mir einmal mehr, wie schnell wir etwas aufnehmen und das dann als die eine Wahrheit betrachten. Wenn wir in solchen Fällen, oder generell wenn einem etwas seltsam vorkommt, nicht ein zweites Mal nachschauen, hinhören oder nachfragen, dann kann es schnell passieren, dass wir eine völlig irreale Vorstellung von etwas erhalten.

Wir können also etwas komplett anders verstehen und dann total davon überzeugt sein, dass das so stimmt. Was ganz fatale Auswirkungen haben kann. Schnell werden so Gerüchte in die Welt gesetzt, die eine unglaubliche Negativspirale in Gang bringen können. So auch der Vorfall von kürzlich, als meine Tochter ihre Handtasche am Bahnhof beim Gleis vergessen und stehen gelassen hatte.

Ein Herr von der SBB mit französischer Muttersprache hat meinen Anruf entgegengenommen. Ich hab ihm gesagt, dass auf Gleis 43 eine schwarze Michael Kors Tasche stehen gelassen worden sei. Kurze Zeit später ruft mich die Dame vom Fundbüro an. Sie habe nichts gefunden auf Gleis 34 und es sei auch keine schwarze Microsoft Tasche abgeben worden. Nein!! 

Wenn in der Handanalyse der rechte Merkurfinger in der Lebenslektion ist, zeigen sich genau diese Themen. Immer und immer wieder geht es da um Kommunikation, Verstehen, Zuhören und Missverständnisse. Am Laufmeter. Und ich weiss genau wie sich diese Lektion in der Hand und im alltäglichen Leben anfühlt! Meine Seelenagenda erinnert mich immer wieder neu daran.

DER TAUCHER – eine Traumgeschichte

Der Taucher

Wenn wir träumen sind wir wie der Taucher,  denn wir tauchen oft ganz, ganz tief ab in unsere unbewussten Sphären, da wo alles möglich ist und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Im Unterbewusstsein. Dort wo wir jede Nacht sind und versuchen, unsere Eindrücke des Tages und des Lebens allgemein, zu verarbeiten. Doch längst nicht immer können wir, wenn wir erwachen, uns erinnern daran, was uns unsere inneren Bilder gezeigt haben, unsere Seele uns mitteilen wollte. 

Der Traum

Ich sehe mich als Beobachterin, die zuschaut, wie grad ein Taucher aus der Tiefen am Auftauchen ist. Ich höre seine Atemgeräusche, wie diese immer näher und näher kommen, immer lauter und lauter werden. Kurz bevor er mit seiner ausgestreckten rechten Hand, so macht man das als Taucher, die Wasseroberfläche durchbricht, erwache ich und merke, dass ich nicht die Beobachterin bin, sondern der Taucher. Ich bin nämlich selber aufgetaucht aus den Tiefen meiner Traumwelt, denn neben mir atmet mein Buddy weiter laut vor sich hin und schläft gemütlich weiter. 

… und die Übersetzung dazu 

Das zeigt mir eindrücklich, wie in diesem Traum ein so genannter Rollentausch stattfindet, dass ich im Traum, und auch danach, eben gar nicht die bin, die ich meine zu sein — die, die nur beobachtet wie aufgetaucht wird — sondern die, die selber wieder auftaucht ins Wachbewusstsein. Es ist wie eine andere Instanz in mir, die zuschaut.  So läuft das sehr oft in Träumen ab: Ein Teil von uns ist der Träumer, ein anderer Teil ist der Beobachter.  Nach jedem Traum geht es schliesslich darum, zu erkennen, welcher Teil in mir stellvertretend für welchen Teil im Traum steht. Tscheggsch? Würden meine Teenies jetzt fragen 🙂 

So bin ich selbst im Traum der Taucher. Obwohl ich ihn als meinen Buddy gesehen habe — mein Partner, der immer noch gemütlich neben mir im weichen, warmen Bett liegt und mich mit seinem lauten Atmen aus dem Tiefschlaf geholt hat. 

DIE KOPFLINIE – eine Handgeschichte

Die Kopflinie

gebrochene Kopflinie
Beispielbild

Die  Kopflinie gibt uns Aufschluss darüber, wie wir denken und wieviel Zeit wir in unseren Gedanken verbringen. Sie zeigt uns auf, wie wir unseren Denkapparat benutzen. Dabei schauen wir, ob die Kopflinie gerade, gebogen, kurz oder lang ist, und wie ihr Zustand allgemein ist. Gibt es Punkte, Blasen Unterbrüche? Denken wir schwarz/weiss, intuitiv, rational? Sind unsere Gedanken klar oder verworren? Wie gut sind wir im Entscheidungen treffen? Und so weiter.

Kürzlich war eine nicht mehr ganz so junge Frau bei mir für eine kurze Handanalyse. Ganz still setzt sie sich hin und hält mir ihre Hände entgegen. Ihre grossen, dunklen Augen erwartungsvoll auf mich gerichtet. Ihr Blick jedoch ist seltsam leer und es  fühlt sich komisch an. 

Beim Betrachten ihrer Hände zeigt sich mir, nebst dutzenden von wild in der Hand verteilten Linien, vor allem etwas; diese stark unterbrochene Kopflinie, die mir schwer zu denken gibt. Analog ihrer Fingerabdrücke ist ihre Lebensaufgabe, also ihre Lebenslektion, auf dem rechten Mittelfinger mit dem Thema Verantwortung. Im Umgang mit sich selber, mit Anderen, Gesetzen, Instanzen, Ämtern, Bürokratie, Geld und so weiter. 

Mein Fazit nach dieser kurzen Analyse; Die gebrochene Kopflinie macht es ihr schwer, verbindende, zusammenhängende Gedanken zu verfolgen. Ihr Denkvorgang, ihr Denken allgemein, wird immer wieder unterbrochen. Das macht es praktisch unmöglich für sie, Verantwortung in all den oben genannten Bereichen zu übernehmen. 

Und wie soll ich ihr das nun rüberbringen? Ganz vorsichtig taste ich mich an diese fragile Thematik heran, bis sie mir schliesslich erzählt, dass die KESB ihr ihr drei Wochen altes Baby weggenommen habe! Für eine Mutter eine Tragödie sondergleichen, verbunden mit unsagbarem Schmerz.

Doch ich merke im Gespräch und in ihrem Verhalten schnell, dass sie geistig tatsächlich die Fäden nicht wirklich in der Hand hat und dass es, zum Wohl des Kindes, höchst sehr wahrscheinlich einen legitimen Grund gibt, warum die gesetzlichen Instanzen so interveniert haben. 

HILFE! – eine Lebensgeschichte

Hilfe!

Hilfe

Noch selten hätte ich Hilfe mehr gebrauchen können, als vor ein paar Tagen. Wenn du plötzlich auf dem regennassem Boden wieder zu dir kommst und dir einfach nur noch Unterstützung wünschst. Stattdessen jedoch in leere Augen blickst, die desinteressiert hinter den Scheiben des Fahrzeuges auf dem Parkplatz neben dir hervorlugen, dann passiert ganz tief drinnen etwas unglaublich Seltsames. 

Nicht nur der Inhalt meines Magens kommt schier hoch, auch ein stilles, ungläubiges Staunen und viele Fragen stürmen wild meine Gedankenzentrale. Hat dieser Mann mich tatsächlich nicht gesehen? Kann das wirklich möglich sein? Und was ist mit der Frau neben dem WC-Häuschen, die mit ihrer kleinen Tochter dort wartet bis es endlich frei wird?

Schmerzhaft schiesst die Erkenntnis durch all meine Zellen, als wäre diese kleine Armee nicht schon genug beschäftigt damit, die Fremdkörper in meinem Darm irgendwie wieder loszuwerden. Tatsächlich haben diese zwei Menschen einfach nur tatenlos zugeschaut, wie ich vor meiner Wagentüre ohnmächtig zusammenbreche, ohne mir ihre Hilfe anzubieten.  Sag ist das denn normal?! Oder  legal?  

Das kann doch gar nicht wahr sein. So etwas tun Menschen einfach nicht! Verzweiflung macht sich breit. Ich selbst, mit meiner – handanalytisch-technisch gesehen – Schule des Dienens wäre in Windeseile zur Stelle, wenn es jemandem offensichtlich so ans Eingemachte ginge und Hilfe anbieten so offensichtlich ist.  

Wie können Menschen so ignorant sein? Warum scheint es so viel einfacher zu sein,  wegzuschauen und so zu tun als sei alles gut und nichts passiert? Warum lassen diese Leute mich einfach im Regen liegen? Alles nur ein schlechter Witz des Universums? Oder ein Wink des Schicksals, der mir zeigt wohin es führt, wenn ich nicht endlich lerne Hilfe anzunehmen?  

Nachdem die sintflutartigen Wasserstürze, nicht nur die vom Himmel, langsam versiegt und sich meine Verdauung wieder eingependelt hat, fahre ich vorsichtig, nachdenklich und im Herzen sehr fragil wieder weiter.

Die Lichtbringende – eine Handgeschichte

Die Lichtbringende

Wenn es um gute Ideen geht, muss man eigentlich gar nicht lange überlegen, sondern einfach loslassen, geschehen lassen, Geduld haben und warten was dabei raus kommt. Gestern hatte ich eine Frau bei mir, die die beiden Elemente Luft und Feuer in ihrer Handform hatte. Der Archetyp – Die Lichtbringende.

Das Feuer steht unter anderem für Aktivität, Bewegung, Kreativität, Abwechslung, Charisma und Individualität.  Die Luft hingegen zeigt mentale Stärke, waches Interesse, Aufmerksamkeit, Beobachtungsgabe, analysieren und Antworten finden. Feuer kann jedoch auch eskalieren, ausrasten, und fordernd sein, und Luft manchmal kalt, distanziert und unnahbar.

Wenn diese beiden Elemente sich positiv ergänzen, dann haben wir eine glänzende Mischung. Die Lichtbringende nutzt ihre Aktivität, Bewegung und Kreativität im Kopf, also in den Gedanken, im Geist, und es entsteht ein wildes Pottbury an heissen Ideen und Inputs. Gedankenblitze und Impulse schissen durch den Kopf in Lichtgeschwindigkeit.

Kennst du die Kindergeschichte von Wicky und den starken Männern? Er durfte jeweils mit seinem Vater und dessen Besatzung mit dem grossen Ruderschiff aufs Meer hinaus fahren. Auf diesen Ausflügen gab es allerdings jedes Mal mindestens eine brenzlige Situation und es musste sofort eine Lösung her, bevor der böse Hägar, der Feind, schneller war.

Hilfesuchend rannten sie dann jeweils alle zu Wicky, sogar sein Vater, und flehten und baten ihn um Rat. Der kleine Junge rieb sich mit dem Zeigefinger ein paar mal unter der Nase, überlegte kurz und hatte dann eine blendende Idee! Egal wie knifflig und vertrackt die Situation zu sein schien, Wicky hatte immer den rettenden Geistesblitz. 

Je nach weiteren Zeichen in der Hand, ist die Lichtbringende entweder reine, äussere, kreative Ideenbringerin in Alltagssituation, oder sie lässt ihr Licht tiefer scheinen und erhellt so mit ihren Ratschlägen und Impulsen die innere Welt eines Menschen, damit dieser eben innerlich weiterwachsen und weiterkommen kann auf seinem Weg. 

Hast du auch Feuer und Luft in deiner Hand? Wenn ja, welcher Typ bist du?
Willst du es herausfinden? Hier ist mein Angebot.

DER TOD – eine Traumgeschichte

Der Tod

der Tod

Der Traum…
… und die Übersetzung dazu

Plötzlich steht da eine alte Kutsche neben mir, so wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Der Gevatter Tod lugt heraus und ich sehe den offenen Sarg darin stehen. Er bittet mich einzusteigen und ich bin kurz davor. Doch halt! Im letzten Moment habe ich noch den Impuls; Nein, nein, warte! Ich möchte doch erst noch eine sms schreiben! Ich muss mich doch noch abmelden! Habe mir dann so überlegt, wem ich denn alles noch tschüss sagen möchte. Ja, und dass ich auch gar kein Bock habe, schon zu gehen! Es ist doch noch viel zu früh! Und was ist mit meinen Kindern?! Ich will mich doch erst von meinen Kindern verabschieden! Wo sind sie denn?  

Dieser Traum wirkt ziemlich heftig nach und ich frage mich, was es denn tatsächlich ist. Was verabschiede ich wirklich? Was von mir muss gehen? 

Der Tod in einem Traum steht nicht per se für den physischen, realen Tod, sondern vielmehr dafür, dass wir aufgefordert sind, etwas loszulassen. Etwas darf oder muss gehen und macht dafür Platz für etwas Neues, gibt Raum, und Transformation wird wieder möglich. 

Wer meinen letzten Blog gelesen hat weiss, wovon hier gleich die Rede ist. Denn ja, etwas in mir musste ich loslassen. Es ist die Energie meiner kleinen Schwester, die ich energetisch gehen lassen musste, damit ich wieder meinen eigenen Raum einnehmen konnte. 

Als Symbol dafür, habe ich ein grosses Bild mit einem Herzen darauf, das sie einst für mich gemalt hat, in kleine Stückchen zerschnitten, diese in ein Couvert gesteckt und schliesslich dem Feuer übergeben. 

Und damit ist tatsächlich ein Teil von mir gegangen, von dem ich mich nicht verabschieden konnte, so schnell ist alles gegangen. Viel zu früh und unerwartet.
Möge sie ihre Herzens-Energie wieder erlangen und fühlen.

VERANTWORTUNG – eine Handgeschichte

Verantwortung

Verantwortung

Ein Thema, das sich in der Handanalyse unter anderem auf dem rechten Mittelfinger, dem Saturn zeigt, wenn der entsprechende Fingerabdruck den tiefsten Wert hat und somit die Lebenslektion definiert. Es geht dabei um Verantwortung, auch im Umgang mit Geld, Gesetzen, Verträgen, und darum, Abmachungen und Versprechen einzuhalten.

In meiner Herkunftsfamilie haben ich, meine Mutter und ihre andere, jüngere Tochter alle drei die Lektion auf dem rechten Saturnfinger. In meiner eigenen Familie haben wir diese Lektion alle fünf! Wie oft ich mit den Gesetzeshütern in Konflikt komme, mag ich da gar nicht aufzählen…..

Mit etwa 2 Jahren

wurde ich aus einer meiner vielen, immer wieder wechselnden Pflegefamilien herausgerissen. Meine Mutter musste nicht mehr arbeiten, da sie endlich einen Mann gefunden hatte, den sie heiraten, und mit dem sie eine Familie gründen wollte. Somit konnte sie mich wieder zu sich nehmen. 

Eine Adoption seitens meines „Vaters“ hat sie damals bewusst abgelehnt. Mit der Absicht, dass ich eines Tages von meinem leiblichen Vater erben sollte. Dieser allerdings verlangte, dass ich eine Verzichtsurkunde unterschreibe, was ich auch gemacht habe. Schliesslich möchte ich kein Geld von jemandem, der nicht will, dass ich es bekomme. 

Jetzt wo es um das Erbe „meines“ Onkels geht, wird diese Gesetzeslücke des „Nicht-adoptiert-seins“ von meiner Halbschwester gegen mich ausgespielt. Schliesslich geht es um ziemlich viel Geld. Meine Mutter, die ganz genau weiss, dass sie dafür anno dazumal die Weichen gelegt hat, schiebt die Verantwortung von sich, indem sie sagt, mein „Vater“ habe mich nie adoptieren wollen. 

Zum Glück weiss ich, auf Papier und in meinem Herzen, dass das nicht wahr ist. So hat er damals auch seines letzten Willen schriftlich festgehalten und notariell beglaubigen lassen. Er wollte ausdrücklich und explizit, dass ich zu gleichen Teilen wie seine leibliche Tochter erbe, auch nach seinem Ableben, was die Erbfolge betrifft.

Und wie viel Eigenverantwortung übernehme ich jetzt dabei? Wie gehe ich mit der Situation um? Wie agiere ich? Wie steht es um die moralische Verantwortung meiner „Schwester“ in dieser Geschichte, wenn sie den letzten Willen ihres Vaters eiskalt übergeht, weil das Testament von Gesetzes wegen nicht mehr rechtsgültig ist?

Wir sind also alle involviert und verwickelt in diese Geschichte und Thematik. Verantwortung – Geld – Gesetze. Jeder auf seine Art und jeder geht entsprechend anders damit um. 

Und was ist dein Thema? Deine Lebenslektion?