Archiv der Kategorie: Traumgeschichte

MAM-i-CLOUD – eine Traumgeschichte

Mam-i-cloud

mam-i-cloud

Der Traum
Die Geschichte dazu

Eine Woche habe ich noch zum Leben und sage das meiner Familie. Am traurigsten von allen bin ich. Die Einen hören gar nicht richtig hin, nehmen es gar nicht richtig ernst. Anderen huscht sogar ein Lächeln über das Gesicht. Als wäre das eine Aussicht, endlich neue Freiheiten zu haben.
Braucht es dafür so einen Abgang ? Muss ich dafür real sterben? Mir wird es immer schwindliger. Hat es damit zu tun dass eine ernsthaft erkrankte Freundin gestern hier war? Auf jeden Fall sage ich meinen Kindern, dass ich nicht irgend ein Stern am Himmel sein werde, sondern ein Wölkchen. 

Das Mami Wölckchen. Mam-i-cloud. 

Sie würden mich immer alles fragen können und ich würde ihnen alles von oben zukommen lassen was immer sie brauchen, und ich weiss, sie werden an das glauben was sie erhalten, denn es kommt aus ihren Herzen. 

Macht es also gar nicht so viel aus, wenn ich nicht mehr da bin? Weil dann eben auch niemand mehr da ist, der alles kontrolliert? Kontrolliert ob die Haustüre zu ist, das Katzentörli abgesperrt, Futter nachgefüllt ist, die Kinder zu Hause sind, wo sie sind, was sie gerade tun, oder was jene machen, die hier sind. Ob sie fernsehen und was sie schauen. 

Niemanden interessiert das dann mehr, und jeder hätte seine absolute Freiheit. Wäre das nicht befreiend für alle? Auch für mich? Ich hätte mein Leben zurück und müsste dafür nicht sterben.

Übersetzt heisst das also, dass all das, was ich täglich mache eigentlich nichts anderes ist als Sisyphus Arbeit. Dass es überhaupt nichts und niemandem etwas bringt. Dass ich mich dabei schier umbringe und niemand etwas davon hat. Im Gegenteil. Tja, das wäre also meine Sisyphus Linie in der Hand. Alles klar. 

Verfolgt – eine Traumgeschichte

Verfolgt

verfolgt

Der Traum
Die Geschichte dazu

Ich bin im Auto an der ……strasse. Ein Mann starrt in mein Auto als ich an einem Rotlicht warte.
Fühlst du dich angestarrt und bedroht? Beobachtet? Welche Situation in deinem Leben fällt dir spontan dazu ein?

Er öffnet die Türe hinter meinem Beifahrersitz und steigt in mein Auto und sagt, das sei ein Überfall.
Hast du aktuell das Gefühl, dass dir jemand zu nahe kommt in deine Leben? Deine Grenzen einfach so übergeht? Wie gut kannst du dich abgrenzen? Deinen eigenen Raum für dich wahren?

Allerdings rechnet er nicht damit, dass ich mich schnell umdrehe und ihn am Hals packe.
Es sieht so aus, als hättest du mehr Potential dich zu verteidigen als dir vielleicht bewusst ist. 

Ich öffne die andere Seitentüre und dränge ihn hinaus.

Gibt es etwas in dir, das du hinausdrängen möchtest? Das dich bedrängt? Etwas an dir, das du nicht bei dir haben möchtest?

Er liegt auf der Strassen am Boden. Ich nehme ihm die Schlüssel, die er in der Hand hält weg, stosse ihn auf der anderen Seite wieder auf das Trottoir und fahre dann los.
Was kannst du mit seinem Schlüssel jetzt öffnen? Wozu hat er/dieser Teil von dir, jetzt, ohne diese Schlüssel, keinen Zugang mehr? Hat er keinen Zugang mehr in deinen Raum? Kann er nicht mehr ungebeten eindringen? 

Am nächsten Rotlicht muss ich wieder warten. Ich habe Angst, dass der Mann mich verfolgt und mich bald einholen könnte. Darum fahre ich bei Rot über die Strasse.
Jetzt wo du endlich los bist was dich bedrängt und bedroht hat, hast du Angst, es könnte dich wieder einholen?

Es ist eine grosse Kreuzung mit vielen Autos und ich versuche, mich einzufädeln. Ich fahre heimwärts und befürchte, der Mann könnte meine Autonummer aufgeschrieben haben und mich bald zu Hause aufsuchen.
Läuft immer viel um dich herum? Viele Menschen? Versuchst du dich da einzufädeln? Fühlst du dich innerlich verfolgt? Gejagt von einer Eigenschaft, die dich stört, dich bedrängt?

Deine Seelenstimme will dir hier aufzeigen, dass du den Mut und die Stärke hast, selbstbestimmt deinen Weg zu gehen. Denn DU hast jetzt die Schlüssel in der Hand! 

MIST – eine Traumgeschichte

Mist

Der Traum
Die Geschichte dazu

Mist

Ich habe davon geträumt, öffentlich zu koten. Da erinnere ich mich lieber an gar nix. 

Ein kurzer Satz, jedoch mit ganz viel Inhalt. Eben kein Mist. Die Träumerin will also offensichtlich nicht, dass sie ihr „Geschäft“ in der Öffentlichkeit machen muss. Schliesslich macht das im Normalfall ja auch kein Mensch. Viel mehr ziehen wir uns diskret aufs stille Örtchen zurück. Da, wo uns möglichst niemand sieht, hört oder riecht. 

Unser Darminhalt will ausgeschieden werden sobald unser Körper nichts mehr damit anfangen kann. Ein natürlicher Prozess. Genau so ist es mit unseren psychischen Aspekten. Wenn sie uns nicht mehr weiterbringen, uns nicht nähren, nichts nützen und wir sie nicht loslassen, fängt es an zum Himmel zu stinken.

Die Botschaft im Traum macht sie darauf aufmerksam, dass es an der Zeit ist, endlich einen Punkt zu setzen, ein Statement zu machen und zwar öffentlich! Alles raus lassen, was raus muss, der ganze Mist der sich all die Zeit angesammelt hat und einfach keinen Platz und keinen Raum mehr hat in ihrem System und ihrer Psyche. 

Mein Vater ist vor vielen Jahren an genau so etwas gestorben. Sein Darm, der all das nicht mehr (er)tragen konnte, ist gerissen und perforiert. Alles was er Jahrzehnte lang zurückgehalten hat, ist schlussendlich in seinem Körper anstatt ausserhalb entleert worden. Das hat meinen Vater regelrecht innerlich vergiftet.

Also mach dein Ding, egal was andere denken oder sagen. Mach Mist, kompostiere es, und wachse daran. Das Lied „Chef“ von Bligg bringt es auf den Punkt. Wer ist der Chef von unserem Körper? Das Hirn? Das Herz? Nein, es ist das Arschloch! Denn wenn sich dieses verschliesst, sieht es wahrlich übel aus für den Rest. 

Einen Scheiss muss ich! Aber scheissen muss ich, (sorry) und wenns mal nicht klappt mit dem Entleeren und Entgiften gibts dafür das Cleansing von Ringana 🙂

EIN WIEDERSEHEN – eine Traumgeschichte

Ein Wiedersehen

Ein Wiedersehen

Der Traum
Die Geschichte dazu

Irgendwie kommt es mir wie im Halbschlaf vor. Doch ich höre klar, dass im Nebenzimmer jemand etwas rumhantiert. Ich setze mich auf und drehe meinen Kopf in diese Richtung. Es ist ein Mann. Er ist mit der Glühbirne der Deckenlampe beschäftigt. Kann mich nicht daran erinnern, jemanden her bestellt zu haben.

Langsam und neugierig gehe ich auf den Mann zu. Er ist etwa so gross wie ich, mit leicht ergrautem Haar. Als ich schon fast vor ihm stehe, dreht er sich langsam und vorsichtig zu mir um und lächelt mich an. Ein Moment steht die Zeit still, bis ich fassungslos erkenne, wer vor mir steht. Es ist mein geliebter Vater!

Er sieht so viel jünger aus als damals, als ich ihn zum letzten Mal gesehen habe. Schliesslich fallen wir uns um den Hals. Torkelnd und taumelnd vor glücklichster Freude über unser Wiedersehen liegen wir am Boden. Immer noch ungläubig streiche ich über sein Haar, sein Gesicht und  Tränen der Freude kullern über meine Wangen. 

Und schliesslich, als ich richtig wach bin, Tränen der Sehnsucht. So sehr vermisse ich ihn. So lange habe ich ihn nicht mehr gesehen. Als er vor über 10 Jahren von dieser Welt gegangen ist, habe ich seine Seele im Stillen gebeten, sich mir bitte nicht zu zeigen, weil ich Angst hatte. Er hat sich all die Jahre daran gehalten. 

Kürzlich jedoch habe ich meinen „Kanal“, den ich für eine sehr lange Zeit bewusst verschlossen hatte, wieder etwas durchlässiger gemacht. In der Zwischenzeit habe ich Einiges gelernt über die Feinstoffliche Welt und es macht mir keine Angst mehr, mich mit den verschiedenen Energien die mich umgeben auseinanderzusetzen. 

Dieser Blick, als er sich im Traum zu mir umdreht, als wollte er mich fragen, ob ich jetzt tatsächlich für ein Wiedersehen dieser Art bereit bin. Dieser Traum, wie luzide er auch gewesen sein mag, hat mich zutiefst berührt. Es hat sich angefühlt, als wäre es real, als wäre er wirklich da. Eigentlich ist er immer da, ich nehme diese Präsenz oft wahr. 

Dieses wahrhaftige Sehen mit meinen Augen, das Spüren mit meinen Händen, diese innige Umarmung, diese umwerfende Freude über das lang ersehnte, hoffnungslose Wiedersehen hat mich demütig, unendlich dankbar und still werden lassen. Es wird mich bis zum Ende meiner Tage hier auf Erden begleiten. 

DAS FUCHSWESEN – eine Traumgeschichte

Das Fuchswesen

 

Der Traum
Die Geschichte dazu

Als Kind habe ich immer und immer wieder denselben Albtraum. Ein Fuchs, der mich überallhin verfolgt. Nacht für Nacht träume ich von diesem Fuchswesen. Meine Gedanken lassen es nicht mehr los. 

Um mich von diesem Albtraum zu befreien, pflanze ich mir den Gedanken ein, dass dieses Fuchswesen erst mal um die ganze Welt laufen muss, bevor es wieder zu mir kommen kann. Das funktioniert fabelhaft und ich fühle mich befreit. 

Doch auf einem nächtlichen Spaziergang in den Sommerferien, erinnere ich mich plötzlich wieder an diesen Traum. Es ist sehr dunkel und still. Eine leichte Brise kommt auf, und gleichzeitig mein lächerlicher Gedanke, dass dieses Fuchswesen sich möglicherweise genau hier, zu dieser Zeit an diesem Ort befinden könnte. 

Ich setze mich auf einen grossen Stein am Rande eines Weizenfeldes und keine 10 Sekunden später springt wenige Meter neben mir ein Fuchs über einen Zaun! Sprachlos und beeindruckt  schaue ich dem Fuchs nach, wie er über das Feld davonrennt und in der Dunkelheit verschwindet. 

Mit meinem Lieblingssong im Ohr versuche ich, mich wieder einigermassen zu fassen. Kaum lege ich mein Handy jedoch wieder auf die Seite, spüre ich den Blick des Fuchses, der mich still und leise beobachtet. Ich hebe meinen Kopf und schaue ihm direkt in die Augen. Eine Gänsehaut jagt über meinen Körper. 

Es ist mitten in der Nacht, meine Sinne sind hellwach und geschärft. Meine Gedanken stehen still. Die Zeit bleibt stehen und ich weiss nicht; ist es Angst oder sprachlose Faszination des Augenblickes, die mich aus der Fassung bringt wie nie etwas anderes jemals zuvor. 

Und die Botschaft des Fuchses?

Es geht um neue Aspekte des Bewusstseins, um die Entwicklung und das Verständnis der inneren Welt. Intuitive Fähigkeiten warten auf Entfaltungsmöglichkeiten. Der Fuchs ermutigt zur eigenen Wahrheit und fordert auf, im Leben echt und wirksam zu sein. 

DER FEHLENDE ZÜNDSCHLÜSSEL – eine Traumgeschichte

Der fehlende Zündschlüssel

der fehlende Zündschlüssel

Der Traum
Die Übersetzung

Ich sitze im Auto hinter dem Steuer und habe gar keinen Zündschlüssel für dieses Auto. Meine zwei Kinder sitzen hinten drin.
Das Auto steht für das Vorwärtskommen in deinem Leben. Hast du das Gefühl, dass du im Moment gar nicht weisst, wie es weiter gehen soll? Dass du einfach stehen bleibst? Was für einen Einfluss würde das auf deine Kinder haben?

Auf einmal geht vorne die Motorhaube auf und verdeckt mir die Sicht. Das Auto fährt rückwärts, obwohl ich es nicht gestartet habe, da ich ja keinen Schlüssel dazu habe. Es fährt auf dieser Strasse einfach immer weiter rückwärts und ich sehe nichts!
Hast du das Gefühl, dass du in Bezug auf ein Vorwärtskommen in deinem Leben den Durchblick verloren hast? Geht es da eher rückwärts statt vorwärts? Wie steht es um deine Energiereserven? Deine Eigeninitiative?

Irgendwie schaffe ich es, in dem ich seitwärts aus dem Fenster nach vorne greife, diese Haube runter zu drücken.
Raffst du dich auf und suchst aktiv nach Lösungen?

Dann sehe ich, dass zwei Personen das Auto von vorne nach hinten stossen. Sie stehen auf einem Trottinett, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Gibt es in deinem Leben Menschen, von denen du dich zurückgedrängt fühlst? Und das in einem Tempo, für das sie sogar „Hilfs“- Mittel einsetzen? Mittel, die vielleicht gar nicht mal legal, fair, und erlaubt wären?

Die drücken mich nach hinten auf dieser Strasse, immer weiter, über ein Mäuerchen, eine Art Parkplatz, und schliesslich in einen See.
Es macht den Anschein als ob du, obwohl du siehst was abgeht, nicht genug Kraft hättest, um dich zu wehren. Stattdessen landest du in einem See von Gefühlen und Emotionen und lässt dich davon überfluten, obwohl du dich doch vermutlich für deine Kinder verantwortlich fühlst. 

Was brauchst du, um deinen inneren Zündschlüssel zu finden und wieder aus eigenem Antrieb dein Leben zu steuern?  

DREI GENERATIONEN – eine Traumgeschichte

Drei Generationen

Der Traum
Die Übersetzung

Wir, meine Mutter, meine Tochter und ich, fahren mit dem Auto auf einer ganz schmalen Strasse. Rechts fällt es steil ab.
Drei Frauen, drei Generationen miteinander unterwegs auf einem steilen Pfad durchs Leben. Gibt es in dieser Konstellation im Alltag immer wieder schmale Engpässe? Eine Gratwanderung im Zusammenleben mit- und umeinander? 

Meine Mutter fährt, die Fahrerseite ist erstaunlicherweise auch rechts.
Ist deine  Mutter die, die die Richtung und den Ton angibt in den drei Generationen? Hat sie das Steuer in der Hand? Schon immer?

Vor uns ist ein Auto mit einem Anhänger.
Gibt es vor dir auf deinem Lebensweg Lasten, die dich einschränken? Vorbelastungen oder Vorgeschichten früherer Ahnen-Generationen?

Durch die unebene Strasse hat es den Anhänger vor uns herumgeschlagen. Ich sage die ganze Zeit, oh, oh.. und plötzlich schert das hellgrüne Auto vor uns links gegen den Hang rauf aus.
Grün bedeutet auch Heilung. Was da alles abgeht und dir im Weg steht, möchte Aufmerksamkeit und Heilung. Das Ausscheren des Gefährts symbolisiert die Gefahren, die damit einhergehen, wenn du dich nicht den Verletzungen und Wunden der drei Generationen annimmst. Frauenthemen?

Ich sage zu meiner Mutter; jetzt musst du aufpassen, wenn der retour wieder runter kommt, prallen wir mit ihm zusammen. Bremse! Sie bremst.
Es scheint an der Zeit, inne zu halten, bevor es zur Eskalation kommt. 

Da wo wir gerade sind hat es links eine kleine Wand, die vor Felssturz schützt. Wir sind so nahe an dieser Wand weil die Strasse so schmal ist. Dadurch, und durch das Bremsen, rutscht das rechte hintere Rad von der Strasse ab.
Hast du dir bis jetzt eine Schutzwand aufgebaut, damit du nicht überrollt wirst? Vieles verdrängt und zurückgehalten?

Das Gewicht des Autos fängt an, sich zu verlagern und es beginnt, uns hinten runterzuziehen.
Wird dir langsam alles zu viel, zu schwer und zieht dich runter? Beeinflusst von den Generationen vor dir?

Meine Tochter sitzt hinten und ich weiss; jetzt stürzen wir ab!
Sie ist mit euch unterwegs, auf ihrem Lebensweg. Noch sitzt sie hinten und kann nicht selbstbestimmt in eine eigene Richtung einschlagen. Sie ist auf euch, auch als weibliche Vorbilder, angewiesen. Wie war dein weibliches Vorbild, deine Mutter, für dich?

Hinter uns fährt mein Sohn. Ich möchte nur noch aus dem Fenster rufen; Danke für dieses schöne Leben!
Dein Sohn allerdings kann bereits selber sein Lebensgefährt lenken und Einfluss nehmen in seinem Leben, dennoch sieht er, was sich da vor ihm bei den weiblichen drei Generationen abspielt.

So gerne möchte ich meiner Tochter die Hand halten, damit sie nicht allein ist während wir gleich abstürzen. Es fühlt sich so schlimm an!
Du möchtest deine Tochter an der Hand nehmen, sie nicht alleine lassen und ihr ein Gefühl von Schutz und Sicherheit geben. Wie ist es mit deinem eigenen Bedürfnis nach Halt, Schutz und Sicherheit? Hast du das von Seiten deiner Mutter und Grossmutter je erhalten? 

Übernimm selber das Steuer in deinem Leben und damit die Verantwortung dafür. Gehe aufmerksam und achtsam weiter auf deinem Weg, unabhängig und in deinem ganz eigenen Tempo. Nimm dein inneres Kind an die Hand und frag es, was es braucht.

DIE VERLÄNGERTE HAND – eine Traumgeschichte

Die verlängerte Hand

die verlaengerte Hand

Der Traum
Die Übersetzung

Im Traum bin ich in einem Raum mit zwei Türen. Eine ist aus solidem Holz und steht offen. Die andere hat einen hölzernen Rahmen mit einer Art Netz darin, um Fliegen und Insekten fernzuhalten.
Auf der einen Seite steht deine Türe immer offen, auf der anderen Seite jedoch, möchtest du gewisse Leute auch von dir fern halten?

Ich stehe hinter der zweiten Türe und sehe einen gut angezogenen Cousin von mir, der vor kurzem verstorben ist, auf mich zukommen. Im Traum weiss ich, dass er tot ist.
Da kommt also jemand von der unsichtbaren Welt auf dich zu, den du kennst.

Wie er auf meine Türe zukommt, schreie ich ihm fragend entgegen, warum er zu mir komme. Sehr ruhig antwortet er, er komme, um mich mitzunehmen. Mir war klar, was damit gemeint ist. Abermals schreie ich ihn an, er solle weg gehen.
Offensichtlich hast Du grosse Angst vor dem Tod. Angst, dass er vielleicht schon bald an Deiner Türe steht? Du bist noch nicht bereit? Was genau macht Dir solche Angst? Was passiert Deiner Meinung nach nach dem Tod mit Dir und mit uns allen? Ist das ein Thema mit dem Du Dich auseinander setzt?

Währenddessen schliesse ich die Türe und verriegle sie, so dass er nicht in den Raum gelangt.
Du willst nicht, dass er Dich holt. Es macht Dir Angst. Du suchst nach Möglichkeiten, den Tod auszuschliessen.

Ich bin voller Angst während er seinen Arm in meine Richtung hebt und seine Hand das Insektengitter durchbohrt und mich auf die verlängerte Hand und somit aus dem Zimmer nimmt.
Doch das geht nicht. Wo er hinein will, gelangt er hin. Er greift nach Dir, so oder so, das weisst Du ganz unbewusst sehr genau.

Er bewegt sich in eine Richtung, währenddessen ich mit Vehemenz versuche mich los zu strampeln und so von seiner Hand zu fallen.
Dennoch versuchst Du mit aller Kraft, Dich davon zu befreien, Dich von dem Gedanken der Endlichkeit loszulösen.

Nach einer Weile finde ich mich tatsächlich auf dem Boden wieder. Ein weites Stück Land, voller Menschen mit kaputten Gliedmassen. Voller Angst beobachte ich, wie ich in die letzte Reihe falle. Dann erwache ich.

Du fällst zwar, und denkst vielleicht im ersten Moment, dass Du es geschafft hast. Doch dann siehst Du, dass dort wo Du gelandet bist, alles Menschen sind mit denen etwas massiv nicht mehr in Ordnung ist. In der letzten Reihe zu sein, heisst wie zu realisieren, dass jetzt auch Du da bist wo alle Menschen eines Tages landen, wenn ihre Körper kaputt sind und nicht mehr funktionieren. Nämlich im Tal des Todes. Doch da sind lediglich die Körper. Die Seelen, so glaube ich, sind an einem ganz anderen Ort. Frei, leicht und voller Licht. 

DIE SCHLANGE DIE ZUR ECHSE WIRD – eine Traumgeschichte

Die Schlange, die zur Echse wird

Die Schlange die zur Echse wird

Der Traum
Die Übersetzung

Ich träume von einer Schlange. Ihr Bauch ist gelb, der Rücken grün. Sie ist nicht besonders groß und das Gesicht sieht freundlich aus.
Schlangen häuten sich, sie erneuern sich somit, etwas verändert sich, transformiert sich. So bist also vielleicht auch du auf dem Weg, eine Transformation zu durchlaufen? Eine Veränderung, die gut für dich ist.

Ihre Zunge streckt sie nie raus. Sie hängt um mich und ich kann sie halten und streicheln.
Vielleicht wirst du durch den Traum ermuntert, vermehrt „deine Zunge raus zu strecken“ und deinen Mund zu öffnen? Zu sagen was du willst und was du nicht (mehr) willst?

Ich möchte sie in ein Terrarium zu anderen Schlangen legen, doch sie fällt mir runter und landet unsanft. Sie versteckt sich. Wie sie wieder raus kommt und ich sie wieder tragen will, wehrt sie sich sehr und ist so unfassbar stark, dass ich sie kaum halten kann.
Du möchtest nicht zu anderen gelegt werden, wie andere sein? Etwas in dir wehrt sich dagegen? Eine Instanz in dir möchte diesen Teil beruhigen, besänftigen? Vielleicht auch die Angst besänftigen vor dieser eventuell bevorstehenden Veränderung?

Ich bekomme ihren Kopf zu fassen, aber sie entwindet sich mir wieder. Sie beisst mich nicht, macht nicht mal den Mund auf, um ihre Zähne zu zeigen.
Das Neue wird dich nicht beissen. Es braucht einfach viel Mut von dir.

Am Ende des Kampfes klatscht sie gegen eine Fensterscheibe und zermatscht zu Schleim. Der Schleim ist gelbgrün und wird dann blaulila und rosa mit Glitzer.
Hier findet die Wandlung statt. Die Farbe des blaulila, rosa Glitzerschleimes deutet auf ein eher spirituelles Thema hin. Vielleicht eine Transformation die du durchläufst in ein verstärkt spirituelles Feld?

Wie ich den Schleim wegwischen will, wird das Zeug zu einer kleinen Echse. Der Kopf sieht dem der Schlange sehr ähnlich. Ich bin etwas traurig.
Wenn etwas endet (die Schlange stirbt) sind wir traurig, doch daraus entsteht etwas Neues; die Echse. Sie gleicht der Schlange, es bist immer noch du, nur verändert. Du hast jetzt Beine und bist wendiger, flexibler.

Wie fühlt sich das für dich an?

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RIECHST DU DAS AUCH? – eine Traumgeschichte

Riechst du das auch?

Riechst du das auch?Der Traum
Die Übersetzung

Riechst du das auch? Nein? Dann fang an zu kochen! So ein kleiner Junge zu seiner Mama in einem kurzen Video, über das ich heute morgen gestolpert bin und so herzhaft darüber gelacht habe. 

Wenn ich mal an einem Thema dran bin, dann begegnet es mir immer wieder und begleitet mich auf Schritt und Tritt. Denn um das Riechen geht es auch in diesem kurzen Ausschnitt eines neulich an mich herangetragenen Traumes.

In meinem Traum kann ich das Parfüm der anderen Person nicht riechen… 

Wir haben alle unseren ureigenen Duft, ja unsere Note. Jeder trägt sein eigenes, natürliches Parfüm. Riechen ist einer von unseren so essentiellen Sinnen, eben eine ganz präzise Form der Wahrnehmung. Meistens assoziieren wir etwas mit einem Duft. Düfte wecken Erinnerungen in uns. Er – innern uns.

So beschnuppern wir uns gegenseitig, im Tierreich das Natürlichste überhaupt, und entweder mögen wir was unser Riechorgan da aufnimmt, oder wir können uns schlicht und einfach „nicht riechen“. Es stinkt mir dann, mit dieser Person auf du und du zu sein.  

Die Person im Traum ist für dich nicht über ihren Duft, ihre Essenz auszumachen. Was wohl ihre Essenz sein mag? Wer ist sie? Wie riecht sie? Was macht sie aus? Hast du genug Luft zum Atmen in ihrer Nähe? Möchtest du dich mit ihr auseinandersetzen? Dich mit ihr abgeben? Dich auf sie einlassen?  

Wenn du in dich hinein spürst, gibt es da einen Teil in dir, den du wie (noch) nicht riechen kannst, obwohl du genau weisst, dass er da ist? Etwas in dir, zu dem du die Fährte nicht aufnehmen, die Verbindung nicht herstellen kannst? Dessen Präsenz zwar wahrnehmbar, jedoch nicht wirklich greifbar ist? 

Vertraue deinem Spürsinn, deiner inneren Wahrnehmung. Vertraue dir. Nimm den Faden wieder auf in dein Innerstes und bleib auf der Spur – immer der Nase nach. Es gibt noch so viel in dir zu entdecken, zu beschnuppern, anzunehmen.

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