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Der Seelenplan – eine Handgeschichte

Der Seelenplan

Seelenplan

Je länger ich mich mit den Händen auseinander setze, desto tiefer sinkt bei mir die Erkenntnis über ihre glasklare Botschaft. Langsam beginne ich, wahrhaft zu verstehen wie sich der Seelenplan in meinem Leben entfaltet. Ein Plan, der mir in die Hand gelegt wurde, bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickte.

Mein Seelenplan zeigt mir das grosse Ziel in meinem Leben. Mein Lebenszweck. Da, wo es mich hin zieht, wo ich hin möchte. Da, wo ich die grösste Erfüllung finde. Vorausgesetzt, ich stelle mich meinen Herausforderungen. All den Posten, die es zu durchlaufen gilt, auf meinem Orientierungslauf durchs Leben.

Oben auf dem Foto ist mein ganz persönlicher Seelenplan sichtbar. Die grünen Zeichen sind Teil meines Lebenszwecks. Die roten die Herausforderungen. In meinem Fall gibt es verschiedene, mögliche Kombinationen. Einige davon möchte ich hier teilen, weil sie sich so wunderbar und anschaulich manifestiert haben.

Kürzlich an einer Akademie war das Motto; Talk to people. Das ist mir richtig eingefahren. Denn einerseits ist es der Lebenszweck auf meinem rechten Ringfinger – rausgehen, sich zeigen und mit Menschen sprechen – andererseits meine Lebenslektion auf dem rechten Mittel- und Kleinfinger; Keiner hört mir zu. 

Wie soll ich also raus gehen und mit Menschen sprechen, wenn mir eh keiner zuhört?! Da kommt die Lektion auf dem rechten Daumen, bäumt sich auf und sagt; Es trotzdem tun! Und genau das mache ich. Mit Handstory genauso wie mit Freshstory. Talk to people. Und siehe da, sie hören mir zu! 

Auch die Heilerin, die Schamanin, die Führerin und die Mentorin sind Teil meines Seelenplanes. Indem ich Menschen begeistere, motiviere, eigene Ziele und Visionen angehe und meine Integrität lebe, entfache ich Feuer und Leidenschaft. Damit begleite ich andere auf ihrem eigenen Weg zu innerem Wachstum.

Wenn wir also unsere Lektionen transformieren und den Lebenszweck leben, darf etwas in uns auf einer tieferen Ebene heil werden und der Seelenplan ist erfüllt. Wie so ein Seelenplan gelesen wird, lernen wir im Grund-/Jahreskurs oder im Workshop Lebenszweck.

Gegensätze – eine Handgeschichte

Gegensätze 

Meine Kundin fühlt sich hin und her gerissen, da unterschiedlichste Bedürfnisse in ihrem Innersten förmlich nach Aufmerksamkeit und Erfüllung schreien. Zwei Elemente zeigen sich besonders stark, bereits in ihrer Handform. Es sind die Elemente Erde und Feuer. Unterschiedlich könnten die beiden kaum sein. Es sind wahre Gegensätze.

Erde braucht Konstanz, Struktur und Ruhe. Feuer hingegen Abwechslung, Kreativität und Action. So zupft das Feuer die Erde ständig am Ärmel und fordert sie auf, endlich Gas zu geben, kein Spielverderber zu sein. Darob schüttelt die Erde nur still den Kopf und wundert sich, wie man so unfokussiert sein kann.

Doch die beiden sind nun mal zusammen unterwegs. Wenn jeder dem Anderen seinen Raum lassen würde, dann wären sie ein richtiges Powerpacket. Die Erde als strebsames, arbeitswilliges, sicherheitsvermittelndes Element, und das Feuer als vielseitiges, kreatives, Input gebendes. Beide haben ihre Stärken.

Wenn wir mit all unseren Anteilen ein perfektes Gleichgewicht anstreben, dann schleudern uns Gegensätze nicht mehr herum, sondern unterstützen sich gegenseitig. So ist ein Teil des Gegensatzes immer auch ausgleichender Anteil, um uns in eine Balance zu bringen und somit kraftvoll vorwärts, statt lähmend und bremsend.   

Es gilt also, nicht mehr das Eine zu bekämpfen oder zu unterdrücken, sondern beide oder alle zu integrieren. Jedem Raum zu lassen, es wahrnehmen, zulassen, darauf eingehen. Alles immer im richtigen Moment. Und der richtige Moment ist durch unseren inneren Seismographen immer und jederzeit eruierbar.

Diese Erkenntnis lässt meine Kundin erst mal ganz tief ausatmen und loslassen. Aus Anspannung wird Entspannung. Alles darf sein. Alles zu seiner Zeit. Mal abwechselnd, mal miteinander. Wie die Ruder eines kleines Bootes, das das gegenüberliegende Ufer ansteuert. Alles andere ist reine Energieverschwendung. 

In der Handanalyse nennen wir solche Gegensätze delicious Dilemmas. Jeder einzelne von uns hat welche in seiner Hand, sprich; in seinem Leben. Statt diese gegeneinander aufzuhetzen, zu bekämpfen oder zu unterdrücken, können wir ihre Eigenschaften zu unseren Gunsten nutzen und sie zielgerichtet einsetzen. Los gehts!

Linien kommen und gehen – eine Handgeschichte

Linien kommen und gehen 

Ja, es ist tatsächlich so, dass sich in einer Hand im Verlaufe der Zeit Einiges verändern kann. Linien kommen und gehen, werden gerade oder biegen sich, Zeichen tauchen auf und verschwinden wieder, Finger krümmen oder strecken sich, ja sogar die Form einer Hand kann sich unter Umständen verändern.

Genau so, wie auch wir uns in einem konstanten Wandel befinden. Wir wachsen und entwickeln uns weiter. Wir durchlaufen im Leben verschiedenste Prozesse. Dabei verändert sich unser Denken und Handeln mit der Zeit. Und genau das ist es, was unsere Hände widerspiegeln; unser Handeln, Denken und Fühlen. 

So hat zum Beispiel ein Jugendlicher in den letzten Monaten sehr viele Bücher über die Psyche des Menschen und dessen Funktionieren gelesen. Er hat sich so intensiv damit auseinander gesetzt, dass er sagt, er habe das Gefühl, sein Körper würde explodieren, weil er mit Wachsen und Aufnehmen gar nicht nachkomme.  

Wenn ich solche oder ähnliche Geschichten höre, kommt in mir immer jeweils gleich die brennende Neugierde auf, wie sich so etwas in der Hand zeigen könnte. Welche Linien kommen? Welche gehen? Wie formieren sie sich neu, um diese dazu gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten auszuweisen? 

Das Beispiel oben auf dem Foto zeigt klar und deutlich, wie sehr sich ein und dieselbe Hand innerhalb von einigen Monaten massiv verändern kann. Ja, Linien kommen und gehen. In diesem Fall sind es einige mehr geworden. Unter Anderem mehrere Ambitionslinien, Wutlinien, Sensibilitätslinien, und Menschenkenner-Linien. 

Ein junger Mensch entwickelt sich meist in Siebenmeilenstiefeln. Ältere Semester hingegen können locker ein paar Jahrzehnte im selben Muster verweilen oder gar hängen bleiben. Möglich ist jedoch bei allen von uns alles. das hab ich in den nun bald 9 Jahren als Handanalytikerin gesehen. Es ist nie zu spät für Veränderung!

Schattenseite – eine Handgeschichte

Schattenseite

 

In einer Hand geht es nie nur um ein einziges Zeichen oder eine einzelne Linie. Es ist das Verbinden und Verweben aller Informationen, das mir das grosse Bild zeigt. Doch auch dann gibt es immer zwei Wege. Den des Lichtes oder jenen der Schattenseite. Welchen Weg die Person beschreitet, kann ich höchstens erahnen.

In der Hand, in die ich kürzlich schauen durfte, war eine enorme Kraft und Tiefe sichtbar. So viel Potential und gleichzeitig auch so viel Gefahr. Wohin mit all dieser Kraft? Was anstellen mit dem Potential des Phönix aus der Asche? Muss zuerst zerstört werden, um Neues zu ermöglichen? Destruktiv oder konstruktiv? 

Was dieser junge Mann mit seinem Lebenszweck des Patriarchen tatsächlich macht, kann ich nicht sehen. Doch ich erkenne, dass er sich auf einer gefährlichen Gratwanderung befindet, und es nur einen einzigen Schritt von ihm braucht, um entweder in die Welt des Lichtes oder eben auf dessen Schattenseite zu treten.

Diese Schattenseiten können tatsächlich Angst machen. Doch warum eigentlich? Schatten ist schliesslich nur die logische Folgerung des Lichtes. Im Schatten finden wir Schutz. Schutz vor zu viel Licht, zu viel Sonne, zu viel Hitze. Schatten gibt uns Rückzug. Ein Ort der Stille, zum Auftanken und Regenerieren.

Jetzt in diesen heissen Tagen kann man gut beobachten, wie das Gras im Schatten besser wachsen kann und grüner bleibt, als wenn es der gleissenden Hitze der Sonne total ausgesetzt ist. So brauchen auch wir unsere Schattenseiten, um zu vertrauen, zu wachsen und weiter zu kommen im Leben. 

Doch genauso wie vor dem Schatten, fürchten wir uns vor dem Licht. Am meisten vor unserem eigenen. Denn im Licht wird alles sichtbar. Da hinauszutreten braucht ganz viel Mut, Kraft und gesundes Selbstvertrauen. Soll das Licht dieses jungen Mannes scheinen, für ihn und die Welt, damit er ein Patriarch der Herzen sein wird! 

Grenzüberschreitung – eine Handgeschichte

Grenzüberschreitung

Grenzüberschreitung

Mit dem Fingerabdruck-System zeigt sich mir ein absolut individueller Seelenplan. Darin lässt sich unser Lebenszweck entschlüsseln. Um dorthin zu gelangen, sind wir allerdings aufgefordert, unseren Weg zu gehen und gewisse Herausforderungen anzugehen. In der Handanalyse sind das die Lebenslektionen.

Die Lebenslektion auf dem linken Zeigefinger, in der Sprache der Handanalyse dem Jupiterfinger, steht unter Anderem im Zeichen von Grenzüberschreitung. Ob am eigenen Laib erlebt, selber gemacht oder gespiegelt von aussen – alles ist möglich. Was das bedeuten kann, habe ich kürzlich mit meiner Tochter erlebt.

Sie hat ihre Lektion genau da. Denn mit dem was sie an ihrem Geburtstag abends mit nach Hause gebracht hat, ist eine massive Grenzüberschreitung passiert. In der grossen Schachtel, die sie bei sich trägt, sind nämlich zwei Hühner drin! Das Geschenk einer Freundin. Das habe sie sich doch immer schon so gewünscht.

Ja, das hat sie. Und ich habe mich ausführlich informiert und ihr aufgezeigt, was diese Tiere brauchen, um ein gutes Leben zu führen, und auch, dass wir ihnen das nicht bieten können. Sie hat mein klares Nein total ignoriert und darauf abgezielt, dass ich schon weich werde, wenn ich die Tiere dann sehe. Sie kennt mich gut.

Noch am selben Abend sind wir dreieinhalb Stunden unterwegs, um die Hühner zu platzieren oder zurückzubringen. Eine riesige, nächtliche Odyssee und alles vergebens. Schliesslich müssen die zwei Teenager-Hennen auf improvisierten „Stängeli“, also auf Stelzen und Karton, bei uns im Gästezimmer übernachten.

Das morgendliche Hühnerhüten in unserem kleinen Garten bis zur Übergabe an eine geeignete Abnehmerin, hat mich nicht nur wertvolle Stunden Schlaf gekostet. Das Missachten meines klaren Neins, die Fremdbestimmung über meine Zeit und die Verschiebung dreier Termine sind für mich eine massive Grenzüberschreitung.

„Ich chum jetzt denn Vögel über“, wie es in Mundart so schön heisst, werd ich nicht mehr so leichtfertig dahin sagen. Denn es passiert wirklich!

1001 NACHT – eine Handgeschichte

1001 Nacht

1001 Nacht

Das Land der farbenen Turbane, Wunderlampen und fliegenden Teppiche, hat mir als Kind schon den Ärmel reingezogen. Wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Für die Reisen in meine verwunschene Welt hatte ich einen Weg für  mich entdeckt, ohne Flugticket oder wochenlange Schiffsüberfahrt. Für mich war es damals das Natürlichste überhaupt, mich einfach hinzulegen, die Augen zu schliessen und mit meiner ganz persönlichen, inneren Zeitmaschine, weit, weit weg zu reisen. Meine Fantasie war grenzenlos und doch so greifbar und real für mich.

Meine erste wirkliche Reise in den nahen Osten hab ich mit 18 gemacht. Nach Israel. Auch viele Jahre nach diesen Monaten im Kibbutz, durfte ich als Flightattendant immer wieder zurückkehren in dieses mystische Land. Wenn auch nicht für tausend, so doch wenigstens für eine Nacht.

Eines Nachts hab ich am Strand ganz gross den Stern von Israel in den Sand gezeichnet, und mich still und staunend in dessen Mitte gesetzt. Über mir ein Himmel voller Sterne, unter mir diese heilige, kraftvolle, unglaublich energetisierende Erde, deren Puls ich in all meinen Zellen zu spüren glaubte.  

Mit kaum 20 Jahren, habe ich erstmals den Taj Mahal, den heiligen Fluss Ganges, die Verbrennung der Toten an dessen Ufern und die angebeteten Kühe mitten auf den staubigen Strasse Indiens gesehen. Die Mystik dieses Landes und seine Menschen haben  mir den Atem geraubt. 

Hunderte von Flugeinsätzen haben mich rund um den Globus getragen. Auch nach Sri Lanka, ins Land der scharfen Curry`s und den wiggelnd lächelnden Köpfen der Einheimischen. Eine geheimnisvolle Adresse wurde für den Besuch auf dieser Insel unter den Crews weitergegeben. 

Daraufhin führte mein Weg in ein schlichtes Wartezimmer. Ein kleiner, schmaler Mann im weissen Kittel hat mich empfangen. Ein uralter Handleser. Nachdem er meine Hände unter seiner grossen, alten Lupe im Detail betrachtet hatte, rollte er für einen Abdruck mit pechschwarzer Farbe darüber.

Am folgenden Tag durfte ich ein mehrseitiges Dokument abholen, in dem detailliert über mein Leben berichtet wurde. Wieviele Kinder ich haben würde und wann und woran ich sterben werde. Das ging tief. Wollte ich all das doch gar nicht wirklich wissen. Es hat mich so beschäftigt, dass ich diese Seiten eines Tages alle verbrannt habe.

Weg waren diese Informationen dadurch allerdings nicht. Eingebrannt und abgespeichert auf meiner Festplatte.  Nur zu gerne würde ich heute einen Blick ins diese Unterlagen werfen. Mit meinem geschulten, handanalytischen Auge von heute würde ich es aus einer anderen Perspektive betrachten.

Nach fast 10 Jahren war dann fertig mit der Fliegerei. Mein Bedürfnis nach Konstanz und festem Boden unter den Füssen, hat mit der Familiengründung mein ganz persönliches Grounding ausgelöst. Gefolgt von einer grossen Leere, mit der ich absolut nicht gerechnet  hatte. Diese hatte viele Jahre angehalten.

Ein guter Freund von mir hat mich aus diesem Grund zu einem Handleser bringen wollen. Es brauchte viel Überzeugungsarbeit von ihm, da ich ja ein gebranntes Kind war. Seine Argumente jedoch, dieser könne mir meine wahren Potentiale aufzeigen und wie ich wieder zu meiner Urenergie finden würde, liessen mich aufhorchen.

Schlussendlich hat meine Neugierde gesiegt und ich habe mir dieses Reading zum Geburtstag schenken lassen. Innerlich gewappnet und mit dem festen Vorsatz, mir nichts mehr über meine Zukunft sagen zu lassen. Dass dieses Geschenk mein Leben verändern würde, ahnte ich erst, als ich über die Türschwelle dieses Handanalytikers getreten war.

Instinktiv wusste ich; das ist Meines, das will ich auch, noch bevor er ein einziges Wort gesagt hat. Nur WAS er gesagt hat, hat mich, wie im Märchen von Dornröschen, aus einem jahrelangen Schlaf geweckt. Nachdem ein Dammbruch eine Flut von Tränen ausgelöst hat, sind meine Lebensgeister erwacht und die Energie konnte wieder fliessen. 

So bin ich quasi auf den fahrenden Zug aufgesprungen und habe sofort mit der Ausbildung begonnen. Die Handanalyse hat mich die letzten Jahre eng begleitet und mir die nötigen Werkzeuge in die Hand gegeben, auch andere aufzuwecken. Menschen zu helfen, ihre Energien wieder fliessen zu lassen, berührt mich immer wieder aufs Neue. 

Manche brauchen nur einen sanften Anstupser. Dieses Quentchen an Bestätigung bewegt sie, den Weg wieder aufzunehmen, den ihr Herz im Grunde längst schon kennt. Andere befinden sich in dichterem Nebel. Sie brauchen etwas mehr Auftrieb um wieder klar sehen zu können und zu erkennen, wo sie eigentlich schon immer lang wollten.

Wieder Andere drehen sich in einem Kreis. Da wieder raus zu kommen braucht etwas länger.  Vertiefte Arbeit und Begleitung in ihrem Prozess ist da ratsam. Ich persönlich habe in der Handanalyse einen grossen Teil meines Lebenszwecks  zum Erblühen gebracht. Meine Berufung ist zum Beruf geworden, was mich tief erfüllt und glücklich macht. 

DER VENUSGÜRTEL – eine Handgeschichte

Der Venusgürtel 

Der Venusgürtel

Alle Antennen sind ausgefahren und auf stetem Empfang. Eine hochsensitive Wahrnehmung, die alle Vibes aufnimmt. Ein feines Gespür für Unausgesprochenes und eine rege Fantasie. Das ist der Venusgürtel. Eine Linie, die sich vor allem in den Händen von hochsensitiven Menschen zeigt und sich wie ein feiner Bogen über die Herzlinie legt. 

Obwohl es ein Geschenk ist, so spürig zu sein, kann es  genau so gut auch eine Herausforderung darstellen. Viele Hochsensible fühlen sich nämlich schnell überflutet von all den Eindrücken, die von aussen auf sie einprallen. Es fällt ihnen oft schwer, bewusst zu filtern, sich vor Nichtwillkommenem zu schützen und sich abzugrenzen.  

Der Venusgürtel gehört unter Anderem auch zu meinem eigenen, ganz persönlichen Hand-Inventar. Was ich letzte Woche mit und durch diese Linien in meinen Händen erlebt habe, veranschaulicht perfekt die Attribute des Venusgürtels: 

Mitten in der Nacht bin ich plötzlich hellwach. Mein ganzer Solarplexus brennt und flackert in nie dagewesenem Dunkelorange. Mein ganzer Körper ist in allerhöchster Alarmbereitschaft, begleitet von einem Gefühl akuter Lebensgefahr. Als würde meine Seele mich warnen, bleibe ich regungslos liegen. Es ist stockfinster.

Obwohl ich mit meinen Augen nichts sehen kann, nehme ich deutlich die Präsenz einer Wesenheit war. Ich rede mir ein, dass das ein Geistwesen sein muss. Ein Übrigbleibsel aus dem Albtraum, aus welchem ich vermutlich soeben aufgewacht bin. Dann nehme ich diese Gestalt plötzlich im Bad wahr. Es macht mir Angst.

Ganz bewusst versuche ich, mich zu beruhigen, lege meine Hände auf meine Brust und versuche, den Schlaf wieder zu finden. Erst als es draussen langsam zu dämmern beginnt, wage ich mich endlich auf die Toilette. Zurück an meinem Bett will ich auf mein Handy schauen, um zu sehen wieviel Uhr es ist. Und es ist weg!

Erst als mein Mann aufwacht und auch sein Handy weg ist, realisiere ich, dass das kein Albtraum und kein Geistwesen war, sondern dass tatsächlich ein realer Mensch in unser Zimmer eingedrungen ist. In gewissen Ländern wird nicht lange gefackelt und Menschen werden wegen geringen Beträgen einfach umgebracht.

Meine multiplen Venusgürtel haben alles wahrgenommen, selbst im Schlaf. Meine hochsensitive Wahrnehmung hat mich akut gewarnt und uns vielleicht tatsächlich das Leben gerettet. Meine lebhafte Fantasie hat sich in bunten Bildern ausgemalt, wie wohl des Täters Plan B ausgehen haben mochte, hätte ich mich aufgesetzt…  

MAC ODER WINDOWS? – eine Handgeschichte

Mac oder Windows?

Mac oder Windows?

Spätestens wenn der alte Rechner den Geist aufgibt und die Zeit reif ist für einen neuen, drängt sich die Frage nach dem geeigneten Betriebssystem auf. Was nun? Mac oder Windows? Und was, wenn sie für Mac ist und er für Windows? Warum diese Vorlieben? Was ist denn da der Unterschied?

Was, wenn es aber um mehr geht, als nur um eine reine Vorliebe? Beide bewältigen zwar dieselben Aufgaben, und doch sind die Funktionen grundverschieden. So verschieden wie wir Menschen sind. Wir atmen, essen, gehen, denken und handeln. Doch jeder auf seine eigene Art und Weise.

Was für die einen mit Leichtigkeit geht, kann für andere bereits ein Hindernis darstellen. Manche mögen es bunt und bewegt, andere lieber statisch und klar. So suchen wir Gleichgesinnte, mit denen wir auskommen und alles leichter geht, weil man sich versteht und weiss, wie der andere funktioniert.

Doch immer wieder haben wir auch mit Menschen zu tun, mit einem komplett anderen „Betriebssystem“, und kommen dann eben nicht mit ihnen klar. Vieles wird noch erschwert durch ein mangelndes Verständnis, fehlende Empathie und kaum Bereitschaft, aufeinander einzugehen, sich Zeit füreinander zu nehmen oder einander zuzuhören.

Wäre es da nicht wunderbar, wir hätten einen Beschreib zu jedem Menschen? Eine Art Anleitung, wie sie zu bedienen sind, so dass sie möglichst lange haltbar und geniessbar sind? Die Hände reden da ziemlich Klartext. Sie sind unser Manual. Nur schon die Form einer Hand gibt uns Auskunft darüber, wie jemand orientiert ist.

Eher extro- oder introvertiert? Intuitiv oder analytisch? Schnell oder gemütlich? Abenteuerlustig oder sicherheitsorientiert? Selbständig oder angepasst? Emotional oder mental? Mutig oder vorsichtig? Zielstrebig oder verträumt? Aktiv oder passiv? Stadtmensch oder Landei? Direkt oder diplomatisch? Mac oder Windows?

All das wird in einer Handanalyse sichtbar und thematisiert, je nach Fokus, und ist für jeden der sich ernsthaft interessiert in verständlich aufgebauten Modulen erlernbar.

HANDANALYSE – EIN BERICHT – eine Handgeschichte

Handanalyse – ein Bericht

Handanalyse - ein Bericht

In der neusten Ausgabe des Magazins Gesundheitstipp ist ein Bericht über mich und die Handanalyse erschienen. Der zuständige Journalist hat sich an einem späten Donnerstag Nachmittag im Orell Füssli in Zürich während zweier Stunden zu mir gesetzt und sich fleissig und interessiert Notizen gemacht.

Mit Vorfreude habe ich diesen Bericht erwartet. Umso tiefer der Schock, nachdem ich den Titel gelesen habe; Hände weg von Handlesern! Zwei weitere festgedruckte Überschriften haben mich dann vollends sprachlos gemacht; Verstärkte Suizidgedanken. Und; Viele Aussagen treffen auf jedermann zu.

Leider ist es so, dass kaum jemand den Unterschied kennt zwischen den Handlesern der alten Schule und der psychologischen Handanalyse von heute. Die Zukunftsvoraussagungen dieser klassischen Handleser haben vielen Menschen mehr Angst und Schrecken eingejagt und sie bedrückt, als dass es sie in irgendeiner Art unterstützt hätte.

In der Psychologischen Handanalyse geht es stattdessen um eine Charakteranalyse. Verhaltensmuster und Eigenschaften einer Person werden angeschaut und es wird aufgezeigt, wie vorhandene Potentiale als Ressourcen genutzt werden können, um negative Glaubenssätze zu transformieren.

Der Kunde wird ermutigt den Herzensweg zu gehen, dem Ruf seiner Seele zu folgen und sein mitgegebenes Werkzeug sinnvoll einzusetzen. Auf die Wortwahl wird explizit geachtet und auch ein gewisses Feingefühl braucht es, um zu spüren und wahrzunehmen, was für den Moment relevant ist und was (noch) nicht.

Einer meiner Kunden an jenem Abend hat sich damit einverstanden erklärt, seine Eindrücke von der Handanalyse öffentlich zu teilen. Weitere Freiwillige durfte ich dem Journalisten aus meinem treuen Kundenstamm zuweisen. Doch leider ist keine dieser Personen im Bericht des besagten Magazins zu Wort gekommen.

Wer also Lust hat, seine Erfahrung mit der psychologischen Handanalyse den Lesern des Gesundheitstipps zugänglich zu machen, kann das sehr gerne mit dem Stichwort „Handlesen“ an; redaktion@gesundheitstipp.ch tun. Vielleicht hilft das, die Handanalyse in ein klareres, authentischeres Licht zu rücken. Danke!

DER EINSAME WOLF – eine Handgeschichte

Der einsame Wolf

der einsame Wolf

Im Grunde bin ich wirklich sehr gerne allein. All-ein, für mich, mit mir. Doch immer wieder überfällt mich auch diese andere Version des Alleinseins. So wie kürzlich, unter der Dusche, wenn plötzlich einfach Tränen kullern, ein kleines, inneres in sich Zusammenbrechen.

Ed Sheeran singt… I found a love…. I don`t deserve it…. zusammen mit Andrea Bocelli…. piedinudinoi…. Dieses noi, dieses wir, es ist dann so weit weg und löst diese Sehnsucht in mir aus, dieses Gefühl von Traurigkeit, Einsamkeit, wenn ganz tief drin etwas fehlt. Zugehörigkeit.

Obwohl ich in meiner eigenen Familie lebe, mit drei wundervollen Kindern und einem liebevollen Mann, fühle ich mich in solchen Momenten tief drin ganz alleine. Dieses Gefühl ist da, und es ist meine Lebenslektion. Die Lektion des einsamen Wolfes. Sie sitzt als Fingerabdruck auf meinem linken Daumen, mit dem Thema Familie und Gemeinschaft.

Unsere Lebenslektionen zeigen sich in den Fingerabdrücken, lange bevor wir geboren werden! Es ist Teil unseres Lebensplanes, uns diesen Themen zu stellen. In meinem Fall, unter anderem, des einsamen Wolfes. Wo ist mein Platz in der Familie? Ja, das frag ich mich schon mein ganzes Leben lang.

Unehelich geboren, vom Vater abgelehnt und von der Mutter bewusst, jedoch erfolglos benutzt, um ihren Geliebten zurück zu gewinnen. Von einer Familie zur nächsten gereicht. Kaum hab ich mich an die Menschen gewöhnt, wurde ich wieder weggeholt. Keine hatte lange Platz für mich.

Mit dem Gefühl, immer wieder alleine gelassen zu werden, treibt heulend in mir diese heimatlose, einsame Wölfin umher. Meine Aufgabe in diesem Leben ist es, für sie da zu sein, mich selbst nicht alleine zu lassen. Mir selber Familie und Heimat sein. Meinen Wolfsspürsinn nähren.

Im Wissen, dass ich immer da sein werde, immer bleibe und mich selber niemals verlasse!